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Anfangs gab es noch Bedenken bei einigen Mitarbeitern. Dass man sich die Hände vor der Arbeit eincremen sollte, kam manchem zunächst komisch vor. Dabei ist der Hautschutz, den man vor der Arbeit wählt, entscheidend für die Reinigung danach. „Hautschutz ist sehr beratungsintensiv, deswegen sind die Expertise und der Service sehr wichtig“, sagt Uhrig. „PGP und Frau Theodorou haben bei uns ein Bewusstsein dafür geschaffen, wie gezielt der Hautschutz auf die unterschiedlichen Anforderungen der Beschäftigten abgestimmt werden kann.“
Der Hautschutzplan: individuell, aber nicht zu kleinteilig
Nach der Analyse des Ausgangszustands, der Gefährdungen und Gegebenheiten vor Ort geht es darum, die gewonnenen Erkenntnisse in einen Hautschutzplan zu überführen. Dieser sollte zwar individuell sein, aber nicht zu kleinteilig und damit kompliziert. Sechs Produkte enthielt der Hautschutzplan schließlich, den Theodorou für RHI entwickelte: ein Hautschutzmittel für wechselnde Arbeitsstoffe; drei Hautreiniger für leichte, mittlere und starke Verschmutzungen; sowie eine Pflegecreme und eine Pflegelotion für trockene und stark beanspruchte Haut. Außerdem wurde auf ein neues, geschlossenes Spendersystem umgestellt, das wesentlich hygienischer und effizienter ist. Und teils wurden eigens neue Waschgelegenheiten geschaffen, die sich wesentlich besser in die Arbeitsabläufe einfügen als die alten Waschbecken.
„Unsere Mitarbeiter haben das Hautschutzkonzept begeistert angenommen. Ihr Feedback ist durchweg positiv und viele bemerken, dass sich ihre Haut heute viel besser anfühlt“, resümiert Uhrig. Als vor einiger Zeit die routinemäßige Überprüfung des Hautschutzkonzeptes anstand, stellte sich heraus, „dass wir gar nichts ändern müssen, weil alles völlig komplikationslos verläuft“, freut sich Uhrig. Und auch aus betriebswirtschaftlicher Sicht rechnet sich die Umstellung in der langfristigen Perspektive: „Durch die neuen Spendersysteme ist die Dosierung optimal. Die Einkaufsabteilung kann die Kosten jetzt wesentlich besser steuern und kontrollieren.“ Alles in allem ist die Umstellung also eine Win-win-Situation für Arbeitnehmer und Arbeitgeber.
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