3D-Kunststoffdruck Heidelberger und Bigrep präsentieren erstes Ergebnis

Redakteur: Simone Käfer

Bigrep hat durch die Kooperation mit Heidelberger Druckmaschinen einen weiteren international ausgerichteten Partner gewonnen. Erstes Ergebnis ist der 3D-Drucker „Studio”.

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Aus der Zusammenarbeit mit Heidelberger Druckmaschinen entstand der neue 3D-Drucker von Bigrep namens „Studio”.
Aus der Zusammenarbeit mit Heidelberger Druckmaschinen entstand der neue 3D-Drucker von Bigrep namens „Studio”.
(Bild: Bigrep)

Bigrep arbeitet mit Heidelberg Digital Platforms, einem Bereich von Heidelberger Druckmaschinen, zusammen. Daraus geht der 3D-Drucker Bigrep Studio hervor, der nach tausenden Druckstunden und weltweit Betatests seit diesem Monat in der Serienproduktion ist, verkündet Bigrep. Das Unternehmen nutzt Heidelbergs Know-how in Sachen Industrialisierung, Produktvalidierung und flexible Produktion.

Für das Erlangen der Serienreife des Produktes „Studio“ übernahm der Bereich Heidelberg Digital Platforms die Funktion eines strategischen Partners. So montiert Heidelberg an seinem Standort Wiesloch-Walldorf für Bigrep die 3D-Drucksysteme und dokumentiert die Bauzustände. Die Lieferlogistik inklusive Ordermanagement „As a Service“ zur termingerechten, weltweiten Auslieferung an die Kunden wären effizienter und brächten eine erhebliche Verkürzung der Time-to-Market mit sich. Bigrep könne sich dadurch voll auf die Vermarktung und Betreuung seiner Kunden konzentrieren kann.

(Bild: BigRep Studio / BigRep Studio / CC BY 2.0 / BY 2.0)

Der 3D-Drucker Bigrep Studio

Der neue Drucker druckt im FLM-Verfahren (auch FDM oder FFF) und sei aufgrund seines Designs, seiner Größe und Funktionalität sowohl für kleinere Arbeitsbereichen also auch für Ateliers oder Lofts geeignet. Sein speziell für ihn entwickelter Druckkopfextruder aus Vollmetall mit direkter Materialführung kann verschiedene Hochtemperaturfilamente und Materialien flexibel verarbeiten, teilt der Hersteller mit. Außerdem betrage die Druckkopfbeschleunigung bis zu 1000 mm/s². Der Bauraum ist 500 mm × 1000 mm × 500 mm groß und die Druckgeschwindigkeit liegt bei maximal 140 mm/s, wenn man mit einer Schichtstärke von 0,1 mm druckt. Zudem sei das Gerät für Simplify3D geeignet. Während des Druckprozesses sei eine Überwachung mittels Webcam möglich.

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