IMD zur Fakuma Heraeus-Noblelight hat Strahlendes für die Kunststoff-Deko

Redakteur: Alina Hailer

Heraeus-Noblelight wird auf der diesjährigen Fakuma in Friedrichshafen Infrarotwärme- und UV-Systeme für die Dekoration von Kunststoffteilen im IMD-Verfahren vorstellen.

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Heraeus-Noblelight unterstützt das IMD-Verfahren mit IR- (im Bild) und UV-Lichtsystemen. Und Leonhard Kurz nutzt diese, um die Träger der Dekore flexibler zu machen oder das Dekor später härter. Das zeigt Heraeus auf der Fakuma 2021.
Heraeus-Noblelight unterstützt das IMD-Verfahren mit IR- (im Bild) und UV-Lichtsystemen. Und Leonhard Kurz nutzt diese, um die Träger der Dekore flexibler zu machen oder das Dekor später härter. Das zeigt Heraeus auf der Fakuma 2021.
(Bild: Heraeus Noblelight)

Mit dem IMD-Verfahren (In Mold Dekoration), auch Folienhinterspritzen genannt, werden die Oberflächen von Kunststoffteilen, beispielsweise dekorative Leisten fürs Auto oder Schalter in Metalloptik, im Rahmen des Spritzgießprozesses beschichtet. Für die IMD-Technik hat der Aussteller Heraeus-Noblelight unterstützende IR- und UV-Geräte im Gepäck.

So funktioniert das IMD mit IR- und UV-Licht besser

Beim IMD-Verfahren wird ein Träger mit Dekorlack innerhalb der Spritzgusswerkzeug platziert. Während die Kavität mit Kunststoffschmelze gefüllt wird, heftet sich das Dekor an die Oberfläche des entstehenden Kunststoffteils. Öffnet man das Werkzeug, löst sich das Dekor von seinem Träger und bleibt am Kunststoffteil haften. Das so veredelte Teil kann dann gefahrlos entnommen werden. Dabei kommen die IR- und UV-Systeme ins Spiel. Denn der beschichtete Transferträger reagiert, wie es weiter heißt, besser, wenn er durch passende Strahlung vorgewärmt wird. Und per UV-Licht wird das Dekor später durch gehärtet, um kratzfester zu sein.

Der Folienspezialist Leonhard Kurz entwickelt übrigens in Sachen IMD-Technik in Zusammenarbeit mit Heraeus-Noblelight Möglichkeiten für die Oberflächenveredelung und für funktionalisierende Beschichtungen, die auf solchen Trägern aufgebracht werden. Sie werten Systeme im Automobilsektor ebenso auf wie Elektronikprodukte, Haushaltsgegenstände oder Möbel.

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