Fräsen

Hochgeschwindigkeitsfräsen etabliert sich in der Dentaltechnik

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Dem gerecht wird der Göttinger Maschinenentwickler und -hersteller Wissner. Bestand zunächst ein Exklusivvertrag mit einem der größten industriellen Dental-Fräszentren Deutschlands, wurden die leistungsfähigen Maschinen der Gamma-Serie im Frühjahr 2009 nun sehr erfolgreich dem breiten öffentlichen Fachpublikum im Rahmen der Internationalen Dental-Schau in Köln, der Leitmesse der Branche, präsentiert.

Fünf-Achs-Simultanbearbeitung von Brücken und Zahnkronen

Die großen HSC-Bearbeitungszentren der Baureihe Gamma mit feststehendem Portal können im Formenbau, Modellbau und bei der Mikrobearbeitung eingesetzt werden. Wegen des modularen Konzepts kann für jede Bearbeitungsaufgabe eine individuelle Lösung zusammengestellt werden. Möglich ist die Fertigung von Werkstücken mit einem Gewicht bis zu 800 kg.

Speziell für den Dentalmarkt werden derzeit drei Modelle angeboten: Bei der Gamma 202 (Bild 1) und 303 handelt es sich standardmäßig um vierachsige Systeme, optional ist die Gamma 202 auch mit 3 + 2 Achsen erhältlich, die mit Anstellung gefahren werden. Die Gamma 605 bietet eine Fünf-Achs-Simultanbearbeitung. Auch für Zahntechniker gibt es kundenspezifische Zusammenstellungen – von Spindeln und Spannen über Entsorgesystem und Steuerungssoftware bis hin zu Bedienpult und Automationssystem.

So sind beispielsweise zwanzig verschiedene Spindeln erhältlich, die sich in Leistung und Drehzahl unterscheiden. Spindeldrehzahlen von 40 000 min—1 sind in der Regel ausreichend. Das Baukastensystem umfasst jedoch auch Spindeln mit Drehzahlen von 60 000, 80 000, 120 000 und bis zu 250 000 min—1. In puncto Leistung werden mindestens 2000 W, besser 3000 W für die zahntechnische Anwendung empfohlen.

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