Das wird teuer! Hohe Energiepreise kosten Jobs und Produktivität

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Die Kosten für Energie haben energieintensive Unternehmen dazu gebracht, ihre Produktion zu drosseln und Jobs zu streichen ...

Hoher Leidensdruck! Unternehmen in Deutschland, die viel Energie benötigen, müssen heutzutage tief in die Tasche greifen, um den Bedarf zu decken. Als Reaktion darauf, schrauben sie die Produktion zurück und entlassen Mitarbeiter, hat das Statistische Bundesamt analysiert.(Bild:  F. Zweitler)
Hoher Leidensdruck! Unternehmen in Deutschland, die viel Energie benötigen, müssen heutzutage tief in die Tasche greifen, um den Bedarf zu decken. Als Reaktion darauf, schrauben sie die Produktion zurück und entlassen Mitarbeiter, hat das Statistische Bundesamt analysiert.
(Bild: F. Zweitler)

Der Produktionsrückgang in ausgewählten Branchen Deutschlands wie Chemie, Papier-, Glas- oder Metallerzeugung fiel mit 15,2 Prozent seit Februar 2022 deutlich größer aus als in der gesamten Industrie (mit 9,5 Prozent), wie das Statistische Bundesamt mitteilt. Die Werte schließen den März dieses Jahres übrigens gleich mit ein. Mit dem Produktionsrückgang gingen auch etliche Arbeitsplätze verloren, wie es weiter heißt. Im März 2026 arbeiteten 794.400 Personen in energieintensiven Branchen, was 6,3 Prozent weniger bedeutete als im Februar 2022. Damit sind etwa 53.200 Stellen weg. Die Papierindustrie verlor anteilig am meisten (-8,6 Prozent), gefolgt von der Metallerzeugung und -verarbeitung (-7,1 Prozent).

Nur in der Mineralölverarbeitung läuft es besser

Eine Ausnahme bilde aber immerhin die Mineralölverarbeitung. Denn dort steigerte man die Produktion um 24,6 Prozent und schuf sogar 1.000 neue Arbeitsplätze. Es wurden insbesondere seit Januar 2026 deutliche Zuwächse verzeichnet, so das Amt. Die energieintensiven Industriezweige benötigten im Jahr 2024 drei Viertel (75,6 Prozent) des gesamten Energiebedarfs in der deutschen Industrie. Größter Verbraucher war die Chemie, die den Löwenanteil von 27,9 Prozent vor der Metallerzeugung und -bearbeitung (23,7 Prozent) und der Mineralölverarbeitung (10,7 Prozent) für sich beanspruchte. Die wichtigsten Energieträger hießen Erdgas (mit 26,3 Prozent), Mineralöl (21 Prozent), Kohle (18,1 Prozent) sowie Strom (15,2 Prozent).

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