Suchen

Additve Fertigung Hybrides Möbel-Design mit Unterstützung aus dem 3D-Drucker

| Redakteur: Peter Königsreuther

Gemeinsam mit der Hochschule für Gestaltung (HfG) in Schwäbisch Gmünd hat das Fraunhofer IPA ein besonderes Projekt auf die Beine gestellt: Unter Anleitung des IPA-Projektleiters Andreas Fischer, Gruppe Generative Fertigung und Prozessentwicklung und des Stuttgarter Industriedesigners Simon Busse haben 13 Studierende der Fächer Industrie- und Produktdesign hybride Möbel angefertigt.

Firmen zum Thema

Die besondere Verbindungstechnik aus dem 3D-Drucker: Im Rahmen eines Workshops am Fraunhofer-IPA mit der Hochschule für Gestaltung in Schwäbisch Gmünd, setzten Studenten ihre Ideen mithilfe der additiven Fertigung um. Hier ein Beipsiel: Wandregalsystem „Tria“ mit 3D-gedrucktem Sternverbinder.
Die besondere Verbindungstechnik aus dem 3D-Drucker: Im Rahmen eines Workshops am Fraunhofer-IPA mit der Hochschule für Gestaltung in Schwäbisch Gmünd, setzten Studenten ihre Ideen mithilfe der additiven Fertigung um. Hier ein Beipsiel: Wandregalsystem „Tria“ mit 3D-gedrucktem Sternverbinder.
(Bild: Fraunhofer-IPA)

Ziel des Projekts mit der HfG war es, die Studierenden an die Grundlagen der generativen Fertigung heranzuführen und ihnen zu zeigen, wie sie die Technologie in ihrem späteren Berufsleben einsetzen können. Hierfür hat Andreas Fischer Ende November einen viertägigen Workshop an der HfG zum Thema »3D-Druck« abgehalten. Bei der praktischen Umsetzung hat sich der Experte etwas Besonderes überlegt. Die Studierenden sollten sich Halbzeuge wie Kisten, Profile oder Bretter aus dem Baumarkt aussuchen und diese mittels 3D-Druck in hybride Designermöbel verwandeln.

Vom Baumarkt-Halbzeug zum Design-Objekt

Damit aus einzelnen Baumarktteilen vollständige Möbel werden, sind weitere Verbindungsstücke erforderlich. Diese sollten die Studierenden entwerfen und mit 3D-Drucktechnologien herstellen. Dabei standen ihnen Andreas Fischer und der Stuttgarter Industriedesigner Simon Busse zur Seite. „Wir haben darauf geachtet, dass die 3D-gedruckten Werkstücke kostengünstige und funktionale Endprodukte ermöglichen“, erläutert Fischer. Anschließend wurden die Bauteile am IPA ausgedruckt und mit den Halbzeugen aus dem Baumarkt zu Designermöbeln verarbeitet.

Bildergalerie

(ID:43244683)