Ifo-Geschläftsklima Hohe Energiepreise trüben die Stimmung derzeit nicht ein

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Im September verbesserte sich die Laune in der deutschen Wirtschaft spürbar, wie das Münchener Ifo-Institut berichten kann ...

Das Ifo-Institut hat wieder die monatliche Umfrage zum Geschäftsklima in der deutschen Wirtschaft durchgeführt. Lesen Sie hier, wie es für den September – und jetzt allgemein für die nächste Zeit – aussieht. (Das Lächeln der Herren dürfte für sich sprechen) ...(Bild:  KI-generiert)
Das Ifo-Institut hat wieder die monatliche Umfrage zum Geschäftsklima in der deutschen Wirtschaft durchgeführt. Lesen Sie hier, wie es für den September – und jetzt allgemein für die nächste Zeit – aussieht. (Das Lächeln der Herren dürfte für sich sprechen) ...
(Bild: KI-generiert)

Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich im September weiter verbessert – trotz der weiterhin hohen Energiepreise. Das Ifo-Geschäftsklima stieg nämlich um 1,1 Punkte (auf 89,9 Punkte), heißt es aus München. Das wichtigste deutsche Konjunkturbarometer zeige damit den fünften Monat in Folge auf „Schönwetter“ und habe den höchsten Stand seit über drei Jahren erreicht. Das Geschäftsklima fiel damit auch mal wieder anders aus als von Analysten erwartet. Sie waren im Schnitt von einem Anstieg auf 89 Punkte ausgegangen. Diese Umfrage geschieht übrigens monatlich, wobei rund 9.000 Unternehmen teilnehmen. Gestützt wurde der aktuelle Indikator jeweils durch gestiegene Erwartungen an künftige Geschäfte und eine bessere Einschätzung der aktuellen Lage. Auch im Dienstleistungssektor hat sich die Stimmung demnach verbessert. Die Unternehmen waren vor allem mit den laufenden Geschäften zufriedener, heißt es dazu. Allerdings bewege sich die Automobilbranche weiter auf schwierigem Terrain.

Der gestiegene Auftragsbestand stimmt positiver

Im Handel wurde die aktuelle Lage positiver eingeschätzt als zuletzt. Angesichts steigender Inflation seien die Einzelhändler jedoch weiterhin zurückhaltend. Der Anstieg passe aber in ein Konjunkturbild, das sich zunehmend aufhelle. Experten schätzen, dass sich allmählich der zuletzt deutlich gestiegene Auftragsbestand bei den befragten Unternehmen in der Breite bemerkbar macht. Die Konjunktur erhält damit neuen Rückenwind. Mit dem Stimmungsaufschwung in den Unternehmen ist laut Ifo-Institut ein Wirtschaftswachstum von über einem Prozent im laufenden Jahr sehr wahrscheinlich geworden. Zudem bestehe die Hoffnung auf einen sich selbsttragenden Aufschwung. Das Ifo-Institut steht mit der Prognose aber nicht allein. Denn in einem ebenfalls jüngst veröffentlichten Gemeinschaftsgutachten erwartet man für 2026 ein Wachstum um 1,3 Prozent – nachdem zuletzt im Frühjahr nur mit etwa 0,6 Prozent gerechnet wurde.

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