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Qualitätssicherung

Inline-3D-Computertomographie reduziert Ausschussquoten

| Autor/ Redakteur: Thomas Wenzel / Udo Schnell

Die 3D-Computertomographie erfasst komplett die inneren Strukturen eines Bauteils. Als mobiles Inline-Prüfverfahren bietet sie neue Möglichkeiten für den Einsatz in der Produktion. Zum einen sinken die Ausschussquoten, zum anderen lässt sich der gesamte Fertigungsprozess optimieren.

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Die 3D-Computertomographie zeigt nicht nur an, dass ein Bauteil Defekte enthält, sie bietet auch die Möglichkeit, schnell die Lage und Form der Fehlstellen zu erfassen. Bild: Fraunhofer-IIS
Die 3D-Computertomographie zeigt nicht nur an, dass ein Bauteil Defekte enthält, sie bietet auch die Möglichkeit, schnell die Lage und Form der Fehlstellen zu erfassen. Bild: Fraunhofer-IIS
( Archiv: Vogel Business Media )

Wundermittel Computertomographie!? Für diejenigen, die im Bereich der zerstörungsfreien Prüfung (ZfP) tätig sind, kann dies durchaus ein Eindruck sein, der sich im letzten Jahrzehnt entwickelt hat. Bestätigt wird dieser vor allem dadurch, dass es kaum eine andere zerstörungsfreie Proftechnik gibt, die derartige Zuwachsraten in den vergangenen Jahren vorweisen kann bei gleichzeitigen, ständigen technischen Fortschritten.

Fertigung kann von Inline-CT profitieren

Dieser Artikel gibt zum einen Einblick in die Computertomographie (CT) und stellt zum anderen eine aktuelle Entwicklung vor, die den Einsatz dieses 3D-bildgebenden Verfahrens in der Produktion ermöglicht: die Inline-CT. Es wird geklärt, welche Vorteile ein solches System für die Fertigung bringt, was es leisten kann und natürlich wo die Grenzen liegen.

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Eine erschöpfende und umfassende Antwort auf diese Fragen wird in der Kürze des Artikels nicht möglich sein und würde dem Potenzial der CT nicht gerecht. Möglichkeiten, Nutzen und Grenzen lassen sich detailliert am besten anhand einer Applikation bestimmen und diskutieren.

An dieser Stelle sei angemerkt, dass die Fokussierung auf die Gussteile in diesem Artikel nur exemplarisch ist. Die Technik lässt sich auf andere Materialien und Fertigungsverfahren übertragen. Im Ausblick sind einige Beispiele zu finden.

2D-Röntgentechnik beim Prüfen von Gussteilen ist Stand der Technik

Stand der Technik ist die Gussteilprüfung mit der 2D-Röntgentechnik. Bei jedem sicherheitsrelevanten Gussteil muss gewährleistet sein, dass Funktionalität und Stabilität nicht durch Ungänzen, beispielsweise Lufteinschlüsse, Gasblasen oder Porositäten, beeinträchtigt sind. Dazu werden bis dato einige wenige zweidimensionale Röntgenbilder der Prüfobjekte erstellt und hinsichtlich der oben genannten Fehlstellen untersucht.

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