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Leichtbau auf der Hannover-Messe 2018

Innovative Produkte durch materialübergreifendes Denken

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Die richtigen Metalle und Kunststoffe führen zum Leichtbauziel

Leichte Kernmaterialien stehen hoch im Kurs. Die Gaugler & Lutz oHG bringt deshalb unter anderem ein ultraleichtes Solarpanel von Opres Solutions mit, in welchem der Hartschaumstoff Airex PET-Schaum T90 eingesetzt wird, der sich durch eine hohe Druckfestigkeit sowie hohe Temperaturbeständigkeit auszeichnet. Am einfachsten, heißt es, lässt sich eine Gewichtseinsparung durch Materialsubstitution erzielen. Die Grieshaber GmbH & Co. hat sich auf die Zerspanung des Leichtbau-Materials Aluminium spezialisiert, das etwa für die Herstellung von Präzisionsteilen für mobile Anwendungen im Automotive- oder Freizeit-Bereich benötigt wird. Bei Nutzfahrzeugen wird Gewichtseinsparung auch immer wichtiger. Bei der Leiber Group GmbH & Co. KG ist ein optimierter Lkw-Luftbalgträger der Mittelpunkt des Auftritts. Das aus Aluminium geschmiedete Bauteil ist um 50 % leichter als sein Vorgänger – was das Gewicht der Flotte verringert und damit die Trailernutzlast erhöht.

Auch kleine Teile leisten ihren Beitrag zum Leichtbau

Selbst bei kleinen Bauteilen lohne sich der Blick auf das Gewicht, denn in Summe machten sie aufgrund ihrer häufigen Verwendung durchaus einen Anteil am Gesamtgewicht aus. Die Werner Bauser GmbH präsentiert dazu Kunststoffzahnräder und Verzahnungsteile, mit denen sich im Vergleich zu Teilen aus Metall bis zu 40 % des Gewichts einsparen und auch die Geräuschentwicklung eines Getriebes reduzieren lassen. Die Weippert Kunststofftechnik GmbH hat ihre Produktpalette an Kunststoffschrauben, -unterlegscheiben und -muttern erweitert. Im Vergleich zu Stahlschrauben soll sich damit eine Gewichtsersparnis von rund 70 % erzielen lassen.

Dem Werkstoff Magnesium hat sich schließlich die C&C Bark Metall-Druckguss und Formenbau GmbH verschrieben. Das Unternehmen stellt vor diesem Hitergrund etwa eine Leichtbaulösung für Optikanwendungen vor: Ein Monokulargehäuse wurde dazu komplett aus Magnesium gegossen und anschließend bearbeitet sowie beschichtet. Weil Magnesium das zulasse, ließe sich das Gehäuse relativ dünnwandig, aber gleichzeitig dennoch stabil produzieren.

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