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Drehteilefertigung

Integriertes ERP/MES lastet Anlagen besser aus

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Mit diesen Daten liefert Provis dem Disponenten online je nach Notwendigkeit verschiedenste Auswertungen über Maschinen (Auslastungen zu Maschinengruppen, Kostenstellen, Fertigungsinseln, OEE (Over-all Equipment Effectiveness)-/Laufzeitdiagramme), Material (Verbrauch je Tag, Schicht, nach Werkstoffen) und Aufträge (Arbeitsgänge, Auftragsfortschritt, Reststückzahlen).

In-Prozess-Kontrollen sichern Qualität des Prozesses und der Anlagen

Dem Thema Qualität wird bei Sauter besondere Bedeutung beigemessen, ist sie doch die Grundlage des Erfolges. Das Unternehmen ist seit Jahren nach den CAQ-Normen ISO 9002 und ISO TS 16949 (Autoindustrie) zertifiziert, seit 2010 auch nach der Umweltnorm ISO 14001. Heute werden in allen Phasen der Produktion vielfältigste In-Prozess-Kontrollen durchgeführt, um kontinuierlich die Qualität des Prozesses und der Anlagen über die beiden Kennzahlen cpk und OEE auf dem Bildschirm zu haben.

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Der Prozessfähigkeitsindex cpk zeigt an, wie sicher die laut Spezifikation angegebenen Qualitätsziele erreicht werden, der Prozess zentriert ist. Und die Gesamtanlageneffektivität OEE dokumentiert die Qualität/Wertschöpfung einer Maschine oder Anlage über die drei Faktoren Verfügbarkeit, Leistung und Qualität. Der Werker sieht im CAQ, wann die Messungen anstehen, oder er wird auch von einer Signallampe auf dem MDE-Terminal daran erinnert (Bild 4). Die Messungen erfolgen jeweils für eine Gruppe von Maschinen in sogenannten Messinseln. Die Messmittel sind direkt mit dem CAQ gekoppelt, sodass Eingabefehler per Hand vermieden werden.

PPS muss Konsignationslager- oder Kanban-Prinzip beherrschen

Die meisten der Kunden von Sauter fertigen nach den Kanban-Prinzipien, vereinzelt auch mit Konsignationslagern. Beide Auftragsabläufe muss das Gewatec-PPS entsprechend beherrschen. Sauter selbst fertigt nicht nach Kanban, hat aber die Materialbereitstellung weitestgehend an die Maschinen verlegt, sodass das Zentrallager minimiert wird (Bild 5). Dadurch ist die Menge des Materials, das regelmäßig geliefert werden muss, schon aus Platzgründen begrenzt. Und somit ist auch die Kapitalbindung in der Fertigung entsprechend optimiert. Außerdem sieht der Disponent vor Ort mit einem Blick, ob er Materialanforderungen beschleunigen oder schieben muss.

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