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Intel-Stopp für Chipfabrik in Magdeburg kann Strompreise drücken

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Magdeburg nur dann, wenn es Intel schafft ...

Wirtschaftsminister Sven Schulze (CDU) setzt weiter auf eine Ansiedlung des Konzerns, wie die dpa erfahren hat. Intel halte schließlich nach Lage der Dinge weiter an dem Projekt fest. Das sei für alle eine wichtige Nachricht. Die Voraussetzung dafür ist allerdings, dass es Intel in den kommenden zwei Jahren gut genug für weitere Milliardeninvestitionen geht, wie der Politiker anmerkt. Der einst dominierende Branchenpionier bleibt aber heute bei den lukrativsten Halbleitergeschäften außen vor. So werden Smartphonechips von Apple, Qualcomm oder Google auf Basis der Technik des britischen Chipdesigners Arm entwickelt. Der Grafikkarten-Spezialist Nvidia dominiert bei Chips für KI-Software wie ChatGPT. Und produziert werden all diese High-Tech-Halbleiter hauptsächlich in Taiwan beim Auftragsfertiger TSMC.

Intel hofft auf KI-Chip-Projekt für Amazon

Doch selbst wenn der Bund 10 Milliarden Euro in Magdeburg zuschießt, müssen noch die restlichen 20 Milliarden für das Projekt aufgebracht werden, wie man bedenken muss. Wie soll das Intel in seiner jetzigen Lage erreichen? Allein im vergangenen Quartal musste der Konzern einen Milliardenverlust verkraften, wobei Experten sagen, dass das noch nicht der letzte Schlag war. Gelsinger kündigte deshalb bereits den Abbau von rund 15.000 Arbeitsplätzen an – etwa 15 Prozent der Belegschaft. Insgesamt will Intel im Lauf des kommenden Jahres über 10 Milliarden Dollar einsparen. In den USA, wo Intel auch milliardenschwere Subventionen benötigt, konnte Gelsinger zugleich einen Erfolg für seine Auftragsfertigerstrategie verbuchen. Denn Intel wird einen KI-Chip für die Cloud-Sparte von Amazon mitentwickeln und fertigen, wie es dazu heißt.

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