Motek 2022

Intelligent und sicher Automatisieren

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IEF-Werner: Sauberkeit ist Pflicht – auch beim Linearantrieb

In diesem Jahr präsentiert der Automatisierungsspezialist unter anderem seinen Variostack CF „Clean Factory“. Das offene und modulare Palettiersystem eignet sich für hochgenaue und Erfolgreich zum Einsatz kommt dieses ganzheitliche Palettiererkonzept zum Beispiel in der Medizintechnik, in der Pharmabranche und in der Elektroindustrie.

Mit dem Variostack CF hat IEF-Werner ein ganzheitliches Palettierer-Konzept für Reinraumanwendungen entwickelt.(Bild:  IEF-Werner)
Mit dem Variostack CF hat IEF-Werner ein ganzheitliches Palettierer-Konzept für Reinraumanwendungen entwickelt.
(Bild: IEF-Werner)

Der Automatisierungsspezialist IEF-Werner präsentierte auf der Motek unter anderem das Palettiersystem Variostack CF „Clean Factory“ für die automatisierte Fertigungsprozesse in Reinräumen. Das System lässt sich an zahlreiche Aufgabenstellung anpassen. Der Anwender kann diese Lösung mit einem integrierten IEF-Produkthandling betreiben und standardmäßig mit Palettenwagen oder Transportbändern beladen. Trays mit einem Gewicht von bis zu 15 Kilogramm werden somit ein- und ausgeschleust.

Für die Fertigung unter reinen Bedingungen haben die Entwickler von IEF-Werner den Variostack CF gesondert optimiert. Unter Beibehaltung der schnellen Taktzeiten wurde ein Fokus auf die Partikelgenerierung sowie die Möglichkeit zur Abreinigung gelegt – zum Beispiel über Lineareinheiten mit Metallbandabdeckung, die IEF-Werner ebenfalls auf der Motek zeigen wird.

Die Metallbandabdeckung schützt den Linearantrieb einerseits vor dem Eindringen von Schmutz oder Partikeln und verhindert andererseits die Partikelabgabe an die Umgebung. Damit eignen sich die Antriebe für Reinräume nach ISO 14644-1 von Klasse 1 bis 8. Das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung (IPA) hat dies geprüft und zertifiziert. Damit können Hersteller aus der Pharma- und Medizintechnik die Anforderungen an die Sauberkeit von Lineareinheiten erfüllen.

Zahnriemenachse für den Aufbau von Portalsystemen

Auf der Motek zeigte IEF-Werner zudem ein Portalsystem mit der Zahnriemenachse Modul 115/25. Damit demonstrierte der Automatisierungsspezialist die Handhabung von Paletten mithilfe eines großen Portalsystems. Betriebe können mit dessen Hilfe etwa Paletten oder Kisten mit einem Gewicht bis zu 40 Kilogramm handhaben.

Der Grundkörper des Moduls zeichnet sich insbesondere durch eine hohe Biege- und Torsionssteifigkeit aus. Damit sind Konstrukteure in der Lage, große Spannweiten umzusetzen – und genau das ist beim Aufbau von Portalsystemen von Vorteil. Selbst bei hohen Belastungen und großen Hüben sind keine zusätzlichen Stützkonstruktionen erforderlich. Es lassen sich Hübe bis 6,5 Meter realisieren. Dabei steht die Lineareinheit in Hubabstufungen von je 60 Millimetern zur Verfügung.

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