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Auf der einen Seite ist das Smart Grid, auf der anderen das Smart Metering, das dem Verbraucher eine hohe Transparenz seines Verbrauchsverhaltens bietet. Wird diese direkte Sensibilisierung Auswirkungen auf die Strompreisentwicklung haben?
Gößmann: Stichwort lastvariable Tarife: Je größer die Bandbreite zwischen den verschiedenen Tarifen innerhalb eines Tages für den Kunden wird, umso eher wird er bereit sein, Verbrauch in die günstigeren Tarifzeiten zu verschieben. Im Rahmen des Forschungsprojekts „MeRegio“ testen wir zudem automatisierte Steuerungen, die das für ihn erledigen. Wichtig dabei ist, dass diese Verbrauchsverschiebung den Einsatz regenerativer Energien effizienter macht und daher einerseits für den Kunden die Kosten des Strombezugs senkt, andererseits zu weiteren CO2-Einsparungen führt.
Müssen die Energiekonzerne zukünftig enger zusammenarbeiten, um der Globalität des neuen Stromdenkens gewachsen zu sein?
Gößmann: Ein eindeutiges Ja – und nicht nur die Energieunternehmen. Insgesamt geht das Thema alle Branchen an, die Energie erzeugen und verbrauchen. Oder Produkte herstellen, die Energie benötigen, beispielsweise Maschinen oder Fahrzeuge.
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