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Intelligente Ordnung

| Autor: Simone Käfer

Jeder sollte sein Werkzeug beherrschen, nicht nur in der Hand, sondern auch in der Lagerung. Dabei sind Kleinteil-Lagersysteme eine echte Hilfe, denn sie wissen, wer welches Produkt nutzen darf und wann was nachbestellt werden muss.

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Im Supplix-Showroom bei Lerbs in Stuhr erläutert Thomas Dicks die Funktionen des TSM und die Möglichkeiten des erweiterbaren Systems.
Im Supplix-Showroom bei Lerbs in Stuhr erläutert Thomas Dicks die Funktionen des TSM und die Möglichkeiten des erweiterbaren Systems.
(Bild: Bedrunka + Hirth)

Einen schnellen Zugriff nur von autorisierten Mitarbeitern versprechen viele Systeme zur Steuerung von C-Teile-Bedarfen in der Materialwirtschaft. Ein wenig exklusiver ist bereits die automatische Nachbestellung von Material. Besonders nutzerfreundlich sind Lagereinheiten, wenn sie diesen Service auch noch für mehrere Hersteller anbieten. Wir stellen Ihnen hier drei unterschiedliche Kleinteilautomaten vor.

Auch für Fremdbestand

Das Logistikunternehmen Lerbs suchte den passenden Automaten für die Beschaffung und Ausgabe von Werkzeugen bei seinen Kunden. Überzeugt hatte es das intelligente Kleinteil-Lagersystem TSM (Tool Server Modular) von Bedrunka + Hirth. Bei der Hardware galt die Anforderung, Kunden ein wertiges System anzubieten, das sich individuell konfigurieren und auch farblich anpassen lässt. Softwareseitig überzeugte die Windows-Oberfläche mit mehreren Schnittstellen, etwa zu ERP, Warenwirtschaft und SQL-Datenbank. Beim Befüller-Service wollte Lerbs dem Kundenwunsch nach Mehrlieferantenfähigkeit nachkommen. Mit dem TSM kein Problem. Der Kunde behält die Freiheit, nicht nur bei Lerbs selbst, sondern auch bei anderen Händlern zu ordern.

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Lagern über Hallen hinweg

Der TSM kann mit Server arbeiten, ist erweiterbar und verwaltet auch externe Läger. So hat der Ausgabeautomat alles unter Kontrolle, nicht nur den Fräser in der Schublade, sondern auch noch Arbeitshandschuhe oder Unterlegscheiben, die eine Halle weiter oder im entfernten Magazin gelagert sind. Dafür händigt das System im Bedarfsfall nur den passenden Schlüssel aus.

Werkzeuge und Geräte sind sicher im Fach der Schublade verwahrt. Eine elektromechanisch verriegelte Metallklappe gewährt nur demjenigen Zugriff, der sich mit seiner Personalkarte oder seinem Pin legitimieren kann. Der Automat weiß genau, wem er ein Messgerät aushändigen darf und wann es kalibriert werden muss. Er weiß, wie oft ein Fräser entnommen wurde und wann sich der Lagerbestand dem Ende zuneigt. In letzterem Fall bestellt er selbstständig einen neuen, informiert die Buchhaltung über die zu erwartenden Kosten und sendet dem Paketdienst einen Barcode, mit dessen Hilfe dem Nachfolger exakt und ohne Umwege die richtige Schublade im Lager zugewiesen wird.

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Über den Autor

 Simone Käfer

Simone Käfer

Redakteurin für Additive Fertigung und Werkstoffe, Vogel Communications Group