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Intelligentes Gleitlager kündigt Verschleiß zeitig an

| Redakteur: Bernd Maienschein

Um den Verschleiß von Gleitlagern, die häufig in extremen Umgebungen schweren Beanspruchungen ausgesetzt sind, rechtzeitig zu erkennen, hat Igus jetzt das weltweit erste intelligente Lager mit „iglidur“-Hochleistungskunststoffen entwickelt – „außen hart, innen smart“ nennen das die Kölner.

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Außen hart, innen smart – so kommt das weltweit erste intelligente Polymer-Gleitlager aus dem Hause Igus daher.
Außen hart, innen smart – so kommt das weltweit erste intelligente Polymer-Gleitlager aus dem Hause Igus daher.
(Bild: Igus)

Mit den neuen intelligenten Gleitlagern von Igus sind Wartungen beispielsweise an Gabelstaplern oder Verpackungsanlagen planbar und überraschen nicht. Der Grundkörper des neuen „smart-iglidur“-Gleitlagers besteht aus zwei Komponenten: dem innenliegenden kundenindividuellen schmiermittelfreien „iglidur“-Werkstoff sowie einer äußeren harten polymeren Schale, die das Lager schützt. Ein intelligenter Sensor dazwischen misst den Verschleiß.

Verschiedene Integrationsmöglichkeiten

„Vor allem für schwer zugängliche Lagerstellen und Anwendungen, bei denen keine regelmäßigen Wartungsintervalle geplant sind, haben wir ,smart iglidur‘ entwickelt“, erklärt Stefan Loockmann-Rittich, Leiter des Geschäftsbereiches „iglidur“-Gleitlagertechnik bei Igus. Der Kunde kann frei den Werkstoff wählen, der optimal für seine Anwendung geeignet ist. Ihm steht dabei die komplette „iglidur“-Werkstoffpalette zur Verfügung.

Die vom Sensor zwischen den zwei Komponenten gemessenen Daten lassen sich auf unterschiedliche Arten seitens der Maschinen- und Anlagenbetreiber integrieren. So gibt es etwa die Möglichkeit, mittels einer Kontrolllampe über den Verschleiß des Gleitlagers zu informieren, auch eine Abschaltautomatik ist ein mögliches Konzept der Integration. Für High-End-Anwendungen können die Daten direkt an eine Steuerung geschickt werden, die diese über das Kommunikationsmodul „icom“ an ein kundenindividuelles Webinterface zur Instandhaltung weiterleitet und auswertet. Der Anwender kann so über das Endgerät seiner Wahl die Wartung und den Austausch planen.

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