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Vakuumtechnik

J. Schmalz etabliert Greifsysteme als Kernelement von Industrie 4.0

| Redakteur: Robert Horn

Um die Arbeit in Lager und Kommissionierung effizienter und ergonomischer zu gestalten, hat Schmalz gemeinsam mit dem Intralogistikspezialisten Still den Vakuum-Schlauchheber Ergonomie2Go für den Einsatz an Elektrohochhubwagen entwickelt.
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Um die Arbeit in Lager und Kommissionierung effizienter und ergonomischer zu gestalten, hat Schmalz gemeinsam mit dem Intralogistikspezialisten Still den Vakuum-Schlauchheber Ergonomie2Go für den Einsatz an Elektrohochhubwagen entwickelt. (Bild: Sonnenberg)

Die Kernthemen Industrie 4.0, Unternehmensstrategien, Umweltbewusstsein, Ergonomie aber auch innovative neue Produkte dominierten die J. Schmalz-Pressetage, die vom 6. bis 7. Mai in Glatten stattfanden.

Während andere sich noch die Theorie zurechtlegen, befindet sich J. Schmalz, Spezialist auf dem Gebiet der Vakuumtechnik, bereits in der Praxis von Industrie 4.0. Das Schwarzwälder Familienunternehmen hat längst das Feld theoretischer Diskussionen verlassen und bietet seit vielen Jahren Produkte im Feld, die eine Vielzahl nützlicher Daten und somit die Grundvoraussetzung für Industrie 4.0 liefern.

Das Unternehmen hat zahlreiche intelligente Vakuum-Komponenten – sogenannte Smart Field Devices – im Programm, darunter Vakuum-Ejektoren, intelligente Nadelgreifer sowie Vakuum-/Druckschalter.

Mit diesen Komponenten und seinen kompletten Vakuum-Greifsystemen ist Schmalz dort unterwegs, wo zentrale Informationen für einen effizienten Automatisierungsprozess entstehen: auf der Feldebene, direkt am Werkstück. Schmalz ist dabei den eigenen Angaben zufolge der erste Hersteller, der in seinen intelligenten Geräten Sensor- und Aktorfunktionen vereint. Weiterhin sind die Smart Field Devices ganz im Sinne der Firmenphilosophie mit umfassenden Funktionen zur Energie- und Prozesskontrolle ausgestattet.

Mit „Condition Monitoring“ alle relevanten Parameter im Blick

Die Geräte stellen beispielsweise Informationen zur Güte eines Greifsystems, zum Energieverbrauch, zum Verschleiß oder zur idealen Beschleunigung für den Verfahrprozess des Roboters zur Verfügung – das sind werthaltige Daten, die dem Anwender in der Folge einen echten Mehrwert zur Optimierung seines Prozesses liefern. Ein Beispiel ist die Funktion „Condition Monitoring“ bei modernen Vakuum-Erzeugern: Sie überwachen damit permanent alle funktionsrelevanten Parameter, beispielsweise die Dichtheit oder den Betriebsdruck. Fehler werden so frühzeitig erkannt und können umgehend behoben werden, was Stillstandszeiten und damit Kosten vermeidet.

Dass der Demografische Wandel ein wichtiges Thema auch bei Schmalz ist, belegt die Vielzahl an Lösungen beispielsweise für die Automobilindustrie, mit denen verschiedenste Lasten wie Frontscheiben, Motorhauben oder Starterbatterien ergonomisch und gesundheitsschonend bewegt werden können.

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