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Die Abdichtung Regupol Resist Solar besteht laut Hersteller aus einem Gummi-Polyurethan-Gemisch und einer unterseitigen Aluminiumkaschierung. Die werden ab 6 mm Dicke unter den Solarmodulen platziert, um die Dachabdichtungen vor Beschädigungen zu schützen, heißt es. Bei Bedarf sei das Material auch als schwer brennbare Variante erhältlich.
Zusätzlich hat BSW auch die elastischen Gehwegplatten Regupol Walkway AK im Programm. Diese Platten ließen sich in kurzer Zeit auf Flachdächern verlegen und dienten als schützende Basiselemente für Solarkollektoren oder als Inspektionswege auf Flachdächern. Die elastische Konsistenz verhindere im Gegensatz zu Betonplatten eine Beschädigung der Dachabdichtung. Durch ihr relativ geringes Gewicht böten sie statische Vorteile und seien mit Steckdübeln leicht zu verlegen.
Patentierte Montagesysteme auf der Intersolar zu sehen
Zur Messe Intersolar vom 13. bis 15. Juni 2012 wollen sich auch die Anbieter von Montagesystemen die Gelegenheit nicht entgehen lassen, ihre Innovationen vorzustellen. So präsentiert Creotecc die zwei Systeme Ventecc Basic und Ventecc Binus. „Die zum Patent angemeldete aerodynamische Konstruktion des Systems bedient nun mit der Weiterentwicklung von Ventecc Basic und Ventecc Binus jede auf einem Flachdach vorzufindende Situation optimal“, sagt Bartmann. Bereits im Herbst 2011 hatte das Unternehmen mit dem Montagesystem Ventecc Premium Aufmerksamkeit erregt: Es kommt laut Bartmann bei Windzone 1 und einer Gebäudehöhe unter 12 m ohne Ballastierung aus. Das Befestigungssystem ist seinen Angaben nach im Windkanal getestet und in enger Zusammenarbeit mit Aerodynamikexperten entwickelt worden. Ebenfalls ohne Auflast kommt laut Hillebrand-Hansen das Befestigungssystem von Sunova aus. Zudem bietet das Unternehmen eine Standfestigkeitsgarantie von 20 Jahren.
Auch andere Unternehmen arbeiten daran, Solarenergie auf weiteren Flächen verfügbar zu machen. So hat die Evonik Industries AG, Essen, eine transparente und witterungsbeständige Barrierefolie namens Flexoskin vorgestellt, die neue Anwendungsgebiete in der Photovoltaik ermöglichen soll. Ihre spezielle Materialkombination auf Basis von Hochleistungspolymeren schütze flexible Sonnenmodule und ersetze die schweren Glasplatten starrer Module. Obwohl die Barrierefolie hochtransparent sei und sichtbares Licht passieren lasse, würden schädliche UV-Strahlen abgeblockt. Außerdem verhindert die Barrierefolie laut Hersteller das Eindringen von Feuchtigkeit. Sie leiste damit, was bei starren Modulen die Aufgabe von schweren Glasplatten ist.
Spezielle Kunststofffolie soll Glasplatten ersetzen
Flexoskin sei eigens für die Anforderungen der Photovoltaikindustrie entwickelt worden: mit hohen Barriereeigenschaften und wirtschaftlichen Produktionskosten. Damit schließe sie eine Lücke zwischen den Eigenschaften der bisher verfügbaren Barrierefolien.
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