Second Life Auch „Gebrauchte“ können stolze Jubiläen feiern

Von Dipl.-Betriebswirt (FH) Bernd Maienschein 1 min Lesedauer

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Auf inzwischen 100.000 aufgearbeitete Gabelstapler kann Jungheinrich verweisen und gleichzeitig auf 80 Prozent eingespartes CO2e durch die Wiederaufarbeitung seiner treffend benannten„Jungstars“. Das Jubiläumsfahrzeug geht an MVN in Italien.

Aufstellung zur Übergabe des 100.000sten aufgearbeiteten Gebrauchtstapler (v.l.): Jungheinrich-Vertriebsvorständin Nadine Despineux, MVN-Geschäftsführer Giuliano Santi und Tino Alban, Werkleiter Jungheinrich-Gebrauchtgeräte-Zentrum Dresden.(Bild:  Jungheinrich)
Aufstellung zur Übergabe des 100.000sten aufgearbeiteten Gebrauchtstapler (v.l.): Jungheinrich-Vertriebsvorständin Nadine Despineux, MVN-Geschäftsführer Giuliano Santi und Tino Alban, Werkleiter Jungheinrich-Gebrauchtgeräte-Zentrum Dresden.
(Bild: Jungheinrich)

Ein Schubmaststapler ETV 216i wurde jetzt an den italienischen Logistikdienstleister MVN übergeben. Der wiederaufgearbeitete Stapler wurde nach Angaben von Jungheinrich nach einem 5-Sterne-Qualitätsstandard für sein zweites Staplerleben vorbereitet und ist das insgesamt 100.000ste Gerät, dem durch die Wiederaufarbeitung im Dresdener Gebrauchtgeräte-Zentrum von Jungheinrich ein zweites Leben eingehaucht wird. Damit setzt der Hamburger Intralogistikriese ein starkes Zeichen für die Kreislaufwirtschaft innerhalb der Branche. Jeder einzelne der Jungheinrich-Stapler zeige, welche Qualität in den Fahrzeugen aus Hamburg stecke. Genau diese Qualität mache es möglich, Flurförderzeuge für einen zweiten Einsatz zu nutzen.

Das ist wirtschaftlich sinnvoll für unsere Kunden und nachhaltig im Umgang mit wertvollen Ressourcen.

Tino Alban, Werkleiter Gebrauchtgeräte-Zentrum Dresden

Jungheinrich ist nach eigener Aussage Vorreiter der industriellen Aufarbeitung von Flurförderzeugen. Die Fahrzeuge werden wahlweise nach einem Economy- oder 5-Sterne-Prinzip in einen technisch und optisch neuwertigen Zustand versetzt. Dafür werden gebrauchte Flurförderzeuge umfassend geprüft, sicherheitsrelevante Komponenten erneuert und verschlissene Teile aufgearbeitet oder ersetzt. So können bis zu 99 Prozent der eingesetzten Rohstoffe wiederverwendet oder recycelt werden.

Kontinuierlich professionalisierte Wiederaufarbeitung

Für den Standort Klipphausen bei Dresden ist die Wiederaufarbeitung von 100.000 Gebrauchtstaplern ein besonderer Meilenstein. Seit der Gründung des Gebrauchtgeräte-Zentrums im Jahr 2006 hat Jungheinrich die Wiederaufarbeitung kontinuierlich professionalisiert und die Produktionsflächen mehrfach erweitert. Heute umfasst das Werk mehr als 13.500 Quadratmeter Produktionsfläche und zählt 200 Mitarbeitende. Außer bei Dresden arbeitet Jungheinrich in Europa auch am rumänischen Standort Ploiești gebrauchte Flurförderzeuge auf, die vor allem aus den weltweiten Jungheinrich-Vertriebsgesellschaften stammen.

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