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Umweltschutz KIT gründet Querschnittsabteilung „nachhaltige Produktion“

| Redakteur: Sebastian Hofmann

Am Karlsruher Institut für Technologie gibt es einen neuen Forschungsschwerpunkt zur ressourcenschonenden Fertigung. Zentrale Themen sind Kreislaufwirtschaft und Energieeffizienz.

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Am KIT wird künftig stärker zum Thema nachhaltige Produktion geforscht. Vor allem KMU sollen davon profitieren.
Am KIT wird künftig stärker zum Thema nachhaltige Produktion geforscht. Vor allem KMU sollen davon profitieren.
(Bild: Karlsruher Institut für Technologie)

Mit der neuen Abteilung wollen die Wissenschaftler Industriebetriebe dabei unterstützen, von linearen auf zirkuläre Wirtschaftsansätze umzusteigen. Konkret geht es um die Wiederaufbereitung gebrauchter Produkte, Remontagestrategien und Geschäftsmodelle für die Kreislaufwirtschaft.

„Unser Angebot richtet sich an alle produzierenden Unternehmen, die ihre Produktionsprozesse nachhaltiger machen wollen – unabhängig von der Branche“, unterstreicht Prof. Gisela Lanza, Leiterin des Instituts für Produktionstechnik. „Wir denken, dass insbesondere kleine und mittlere Betriebe davon profitieren.“

Eines von derzeit 15 Forschungsvorhaben ist „Digi-Prime“. Ziel des Projekts ist die Entwicklung einer digitalen Plattform, um die Kommunikation zwischen verschiedenen Akteuren der Kreislaufwirtschaft zu ermöglichen. Zudem will das Digi-Prime-Team Barrieren reduzieren, die bei der Bearbeitung, dem Verkauf und der Nutzung von Produkten im zweiten Lebenszyklus bestehen. So sollen etwa Informationshürden für Endkunden verringert und einheitliche Qualitätsstandards durchgesetzt werden. Die EU-Kommission fördert dieses Vorhaben mit rund 15 Mio. Euro.

Interessierte können sich an Prof. Gisela Lanza wenden: (07 21) 6 08-4 40 17.

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