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Roboterzelle

Kleinserien- und Serienteilfertigung automatisieren

| Redakteur: Mag. Victoria Sonnenberg

Die Robo-Cube-Zelle MPC242065 von Martin Systems ist das Einstiegsmodell für die Fertigung von Kleinserien und Serienteilen auf einer Bearbeitungsmaschine.

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Die Easy von Martin Systems ist für das Teilehandling bei der Fertigung von Kleinserien und Serienteilen bestens geeignet.
Die Easy von Martin Systems ist für das Teilehandling bei der Fertigung von Kleinserien und Serienteilen bestens geeignet.
(Bild: Martin Systems)

Die „Easy“ eigne sich laut Hersteller sogar für das Teilehandling von hochwertigen oder auch empfindlichen Bauteilen. Beladen wird der Teilespeicher über die offene Zellenfront, die an die Bearbeitungsmaschine angedockt wird und einen störungsfreien Bewegungsablauf gewährleiste. Der Roboter hat dadurch die Möglichkeit, seine maximale Reichweite bis in das Bearbeitungszentrum hinein voll auszuschöpfen.

Die Robo-Cube-Zelle verfügt über zwei Palettenplätze. Insofern sind zwei Fertigungsvarianten denkbar: zum Beispiel, indem der Roboter das Rohteil auf der einen Seite entnimmt und auf der anderen als fertiges Teil wieder ablegt. Oder aber der Roboter legt die bearbeitenden Fertigteile wieder an die Abholposition zurück. Auf diese Weise lassen sich beide Palettenplätze abarbeiten, was eine maximale Laufzeit zur Folge hat.

Die beiden Werkstückträger haben eine Größe von je 600 mm × 400 mm. Der Palettenwechsel geschieht manuell, wobei dieser Tausch nur über die Schutztür auf der Zellenrückseite möglich sei. Aus Sicherheitsgründen muss man hierfür die Zugriffsberechtigung aktivieren. Optional ist die Zelle auch mit einem Rolltor erhältlich. Sehr kompakt sind mit 1,75 m Breite und 0,75 m Länge die Abmessungen des Teilespeichers gehalten. Wobei die Zellenbreite an die Maße der Bearbeitungsmaschine angepasst werden kann. Auf diese Weise lässt sich die „Easy“ optisch in das Gesamtbild des Maschinenparks integrieren. Die Robo-Cube-Zelle hat eine Höhe von 2,40 m. Die Frontseite ist zwar offen, doch wird sie linker- und rechterhand an die Kontur der Bearbeitungsmaschine angepasst, um höchstmögliche Sicherheit zu garantieren. Für das Teilehandling ist ein Sechs-Achs-Roboter mit einer Traglast von 7 oder 20 kg zuständig. Robotertyp, Greifer und Schnittstelle kann der Kunde selbst bestimmen. Auf Wunsch wird die „Easy“ mit Zusatzfunktionen wie einer Umgreif- oder Abblas-Station aufgerüstet.

„Easy“ lässt sich leicht verschieben und rasch wieder in Position bringen

Auf dem übersichtlichen 7"-Touchpanel können alle Funktionen angewählt werden. Zu den Standardfunktionen gehören die Betriebsarten- und Variantenanwahl, Fehlermeldungen und Systeminformationen. Das Einrichten neuer Teilevarianten unterstützt die SPS-Maschinensteuerung „Smile“ mit einem Wizard. Fachkenntnisse seien nicht nötig. Langwierige Deinstallationsarbeiten für einen ungehinderten Zugang zur Bearbeitungsmaschine sollen auch der Vergangenheit angehören. Denn die Zelle ist mit einer Buchse-Konus-Aufnahme ausgestattet. Auf diese Weise lässt sich die „Easy“ leicht verschieben und anschließend rasch wieder in ihre Position bringen. Dabei zentriert sie sich in ihrem ursprünglichen Arbeitsbereich selbst. Danach muss nur noch die Position des Roboters überprüft werden.

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