Fakuma 2014

Kleinste Krauss-Maffei- Spritzgießmaschine wird Klassenprimus

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Der neue Servo-Angusspicker der Automationssparte der Münchener zeichne sich ebenfalls durch seine sehr kompakte und stabile Bauweise aus. Durch den Teleskop-Hub sei der Picker gerade für den Einsatz in niedrigen Hallen geeignet. Wie es heißt, bildet er mit der Maschine eine Einheit und stellt damit die platzsparendste Lösung auf dem Markt dar. Der abgetrennte Anguss werde innerhalb der Standard-Maschineneinhausung abgelegt. Es braucht also keine seitliche Erweiterung in Form eines Schutzzauns. So könnten auf gleicher Stellfläche vier Maschinen statt drei installiert werden. Der Servomotor lasse den Angusspicker besonders schnell agieren und spart gegenüber verschleißempfindlichen Pneumatikantrieben Wartungszeit und teure Druckluft. Die MC6 Steuerung sowie die verbessete Parkposition für den Werkzeugwechsel runden die Palette im Hinblick auch die Benutzerfreundlichkeit ab.

Achsversatz sicher ausgleichen

Eine von Krauss-Maffei neu entwickelte Auswerferkupplung erleichtert den Werkzeugwechsel und ist in der Lage, kleine Achsenversätze zwischen Werkzeug und Auswerfer auszugleichen. Ein optionales Bajonett-Schnellspannsystem ermöglicht besonders kurze Werkzeug-Rüstzeiten. Ergänzend dazu bietet Krauss-Maffei manuelle und bei häufigen Rüstvorgängen auch automatische Holmziehvorrichtungen für den Werkzeugwechsel an. „Damit bieten wir unseren Kunden maßgeschneiderte Lösungen für einen schnellen Werkzeugwechsel. Gerade Auftragsfertiger müssen schnell reagieren und auf einfachste Art und Weise die Fertigung anpassen, um wirtschaftlich produzieren zu können", ergänzt Jochen Mitzler, Leiter des strategischen Produkt- und Technologiemanagements.

Bereits der CX-Standard biete mehr Raum für Werkzeuge und das hat auch die neue CX, wie es weiter heißt. Optional könne der Kunde zwischen verschiedenen Plattengrößen und -abständen wählen. Damit kann der Werkzeugeinbauraum laut Herstellerangaben um weitere 40 % vergrößert werden. Zusätzlicher Vorteil: Bei manchen Anwendungen kann die Maschine sogar kleiner dimensioniert werden als vorher. So werden Werkzeuge für Mehrkomponenten-Spritzgießtechnik durch ihre komplexe Bauweise oft zu groß für die Maschine, die hinsichtlich der Schließkraft ausreicht. „Durch die um 13 % verbreiterten Platten können solche Anwendungen zum Beispiel auf einer CX 130 produziert werden, während der Wettbewerb 160-Tonnen-Maschinen benötigt. Der Effizienzvorteil von 20 % liegt auf der Hand: reduzierter Maschinenstundensatz und geringere Betriebskosten", erklärt Mitzler.

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