Robotik Knickarmroboter bearbeitet Granit für luxuriöse Küchen
Ein roboterbasiertes Schneidzentrum macht in der Natursteinbearbeitung dem Steinmetz das Leben leichter. Durch eine intelligente Kombination von Säge- und Wasserstrahltechnik kann der Sechs-Achs-Roboter Küchenarbeitsplatten, Treppenstufen sowie Waschtischabdeckungen automatisch ausschneiden.
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Küchen sind heutzutage mehr als nur ein Raum zum Kochen, Backen und Essen. Sie gelten als Wohnraum und werden Gästen voller Hightec präsentiert. Bis vor ein paar Jahren noch dienten einfache Holzspanplatten als Küchenabdeckung und nur die Profiköche legten Wert auf edlen Granit oder Marmor. Heute können auch Hobbyköche ihre Küchen mit dem teuren Stein aufwerten und sich ein bisschen wie Eckhard Witzigmann fühlen.
Die neueste Entwicklung auf dem Gebiet der Natursteinbearbeitung ist das roboterbasierte Schneidzentrum von USG Robotics. Eine intelligente Kombination von Säge- und Wasserstrahltechnik macht es dem Hersteller leicht, Marmor, Granit und andere Natursteine wirtschaftlich zu bearbeiten. Roboter sind die ideale Alternative für schwere Aufgaben, da sie durch ihre Flexibilität und konstant bleibende Genauigkeit eine 100-prozentige Qualität der Arbeit gewähren.
Roboter handhabt oder bearbeitet Steine
Ein Problem der Steinsparte ist, dass der Steinmetz, bis er zum Ergebnis seiner Arbeit gelangt, sehr mühsam, hart, kraftraubend und zeitintensiv das Rohmaterial bearbeiten muss. Dies ist in der heutigen Zeit ein wichtiger wirtschaftlicher Aspekt bei Kostendruck und Wettbewerb, auch in der Natursteinindustrie. Genau dort setzen Industrieroboter von Kuka an. Ein Sechs-Achs-Roboter ist in der steinverarbeitenden Industrie vielfältig einsetzbar. Je nach Größe und Gewicht des Werkstückes kann er für die Handhabung oder die Bearbeitung von Marmor-, Kalk-, Sand- oder Naturstein eingesetzt werden. Beim Modellieren von Stein vertrauen Steinmetze auf Handarbeit. Heute kann aber auch ein Roboter bestimmte Handgriffe übernehmen.
Kuka-Roboter auf Linearbeinheit oder Kipp-Drehtisch montierbar
Selbstverständlich kann der Kuka-Roboter auch sein Werkzeug wechseln. Vom einfachen Sägen mit Diamantblättern bis hin zu feinen Arbeiten mit einer Frässpindel oder einem Hochdruck-Wasserstrahl – mit dem Roboter können Steinoberflächen auf vielfältigste Weise bearbeitet werden. Und das auch in Bewegung: Für das Bearbeiten von großen Skulpturen oder Säulen kann der Roboter auf einer Lineareinheit einfach montiert werden. So wird ein der Länge nach durchgehendes Abtragen von Material am Werkstück ermöglicht. Das Werkstück kann aber auch auf einem Dreh-Kipptisch bearbeitet werden, der sich durch Kommunikation mit dem Roboter beim Modellieren mitbewegt.
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