Präzisionsbearbeitung Kompetenz-Tag in Dresden zu Präzisions-Bearbeitung

Redakteur: Frank Jablonski

Zwischen Werkbank und Werkzeugmaschine stehen lose Gruppen von Kunden, Mitarbeitern und Partner und lassen sich neueste Technik oder aktuell herausfordernde Präzisions-Bearbeitungsaufträge erklären. Mitten drin der geschäftsführende Gesellschafter Thomas Warnatsch.

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Der geschäftsführende Gesellschafter von Mikromat, Thomas Warnatsch, eröffnet die Vortragsrunde des Kompetenz-Tages.
Der geschäftsführende Gesellschafter von Mikromat, Thomas Warnatsch, eröffnet die Vortragsrunde des Kompetenz-Tages.
(Bild: Jablonski)

Bereits zum zehnten Mal hat der Präzisionsmaschinenhersteller Mikromat aus Dresden einen Kompetenz-Tag organisiert. Der Hersteller öffnet seine Werkshallen einmal im Jahr, um mit Partnern, Kunden und Interessierten über aktuelle Themen des Unternehmens und der Branche zu diskutieren. Neben Fachthemen die eigene Produktion betreffend, wird in vielen Gesprächen deutlich, dass die Geschäfte derzeit „nicht einfach“ sind. Zahlungsmoral von Kunden, Unwägbarkeiten des geplanten Freihandelsabkommens oder die jüngsten Entwicklungen der Griechenland-Geldgeber-Verhandlungen sind Diskussionsthemen am Rand des offiziellen Teils.

Ukraine-Krise macht nach wie vor viele Sorgen

Die Krise rund um die Ukraine und das darunter leidende Ost-Geschäft jedoch trifft die Firmen im Osten Deutschlands noch immer in besonderer Weise. Im Rahmen des offiziellen Programms demonstrieren die Experten auf den Präzisions-Portalmaschinen und Schleifmaschinen unterschiedlicher Größe Lösungen für Bearbeitungsaufgaben, die allesamt hohe Genauigkeit verlangen.

Hier werden Technologien entwickelt und Teile gefertigt für Kunden aus den Branchen Maschinenbau, Luft- und Raumfahrt sowie Energietechnik. Das Themenspektrum der Vorträge inmitten der Produktion reichte von Messtechnik, über Antriebstechnik bis hin zu Steuerungen und Software.

Neue Universalschleifmaschine

Als herausgehobenes Beispiel diente das Konzept der Universalschleifmaschine. Ausgangspunkt für die im Detail vorgestellte Neuentwicklung waren die Gewindeschleifmaschinen, die in Dresden seit Jahrzehnten hergestellt werden. „Der Ansatz heute ist jedoch ein mechatronisches System bei dem die Mechanik nur die halbe Wahrheit darstellt“, erklärt der geschäftsführende Gesellschafter Thomas Warnatsch. Die Neuentwicklung betrifft neben der A- und B-Achse vor allem die Steuerung, die Bedienphilosopie sowie die Integration eines neuen In-Prozess-Messsystems. Einen Ausführlichen Bericht lesen Sie in Kürze hier auf www.maschinenmarkt.de im Themenkanal Zerspanung.

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