Kunststoffverarbeitung Komplettbetrachtung energieeffizienter Spritzgießmaschinen
Sobald die Konjunktur wieder steigt, erwartet die Kunststoffindustrie einen Anstieg der Energie- und Rohstoffpreise. Auf der Fakuma 2009 ist daher die Energieeffizienz von Spritzgießmaschinen ein wichtiges Thema – aber mit mehr Ergebnisbetrachtung. Schließlich zählen Qualität und Stückkosten.
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Zweistellige Produktions- und Umsatzrückgänge prägten die Konjunktur der deutschen Kunststoffindustrie zu Beginn dieses Jahres. Davon war der Maschinenbau als Exportweltmeister besonders hart betroffen. Jedoch wird der hohe Exportanteil auch als Vorteil angesehen. So sind die deutschen Maschinenhersteller laut VDMA weltweit bei Kunststoffverarbeitern „weiterhin der Lieferant der Wahl“. Als besondere Stärke wurde dabei die Energie- und Ressourceneffizienz der Maschinen ausgemacht: „Sobald die Konjunktur wieder anspringt, ist mit einem erneuten Anstieg der Energie- und Rohstoffpreise zu rechnen.“
Dieses Szenario, das beim letzten Konjunkturhoch zu Rekordpreisen führte, ist bei den europäischen Verarbeitern noch in guter Erinnerung. Daher wird bei den fast 1450 Ausstellern der Fakuma 2009 laut Veranstalter „der Schwerpunkt noch stärker auf dem Thema Energieeffizienz“ liegen. In den vergangenen Jahren haben sich damit die Hersteller von Spritzgießmaschinen intensiv beschäftigt. Auf der Messe zeigen sie, wie sich das Ergebnis in kundenspezifischen Fertigungszellen widerspiegelt. Dabei werden die Maschinen weiteren Kriterien wie Schnelligkeit, Anpassungsfähigkeit und einfache Bedienung unterzogen. Was letztendlich zählt, sind Qualität und Stückkosten der damit gefertigten Spritzgießteile.
Arburg rückt Optik, Verpackungs- und Medizintechnik ins Rampenlicht
Im Anwendungsfokus stehen dabei künftige Wachstumsmärkte. Der Maschinenhersteller Arburg rückt daher die Branchen Optik, Verpackungs- und Medizintechnik ins Rampenlicht – mit elektrischen und hybriden Spritzgießmaschinen der Baureihen Allrounder A und H. Fünf der insgesamt neun Fertigungszellen am Stand sind mit Baugrößen dieser beiden Maschinenreihen ausgerüstet und mit dem Energieeffizienz-Label e2 des Loßburger Maschinenherstellers versehen. Für die Maschinen mit hybrider Antriebstechnik wird der Auftritt Messepremiere sein. Diese Maschinen bringen laut dem Hersteller „das Beste aus dem modularen Arburg-Baukasten“ zusammen.
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