Robotik
Komplexe Steckverbinder-Fertigung für Elektroautos vollautomatisiert

Von Björn Matern, Robotics Division, Yaskawa Europe 4 min Lesedauer

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Kontakte aufbereiten, mit Kunststoff vergießen, veredeln, prüfen und verpacken: Die Produktion von mechatronischen Steckverbindern für Elektroautos ist hochkomplex. MSA Vorrichtungsbau automatisiert diese Fertigung mit neun Handlingrobotern an der Grenze des technisch Möglichen.

Bei der Vorkonfektion der Steckverbinder übernehmen Roboter komplexe Pick&Place-Aufgaben.(Bild:  Yaskawa Europe)
Bei der Vorkonfektion der Steckverbinder übernehmen Roboter komplexe Pick&Place-Aufgaben.
(Bild: Yaskawa Europe)

Hochkomplexe Produkte in hoher Stückzahl – dafür steht die Automobilzuliefererindustrie. Für die Hersteller bedeutet das: Sie müssen immer schneller und immer kostengünstiger produzieren, gerade auch in Deutschland. Das gilt umso mehr für mechatronische Komponenten in Fahrzeugen, zumal diese in Elektroautos in noch größerem Umfang eingesetzt werden als in den klassischen Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor. Dementsprechend steigt mit der Elektromobilität die Nachfrage.

Vor diesen Herausforderungen steht auch das Unternehmen CGR B-E in Mettmann. Die Tochtergesellschaft des französischen Konzerns CGR International hat ihre Wurzeln in der Kunststoffbranche und liefert heute komplexe Stanzteile und Baugruppen sowie die dazugehörigen Werkzeuge. Geschäftsführer Stefan Schmidt beschreibt die Situation des Unternehmens so: „Wir müssen uns dem Kostendruck der Branche stellen und uns als Teil einer globalen Firmengruppe auch gegenüber anderen Produktionsstandorten im Ausland behaupten. Das geht nur mit einem sehr hohen Automatisierungsgrad.“