Klebstoffproduktion Kontinuierliches Verfahren hat Vorteile im Vergleich zu Batch-Prozessen
Die niederländische Carlisle Hardcast Europe B.V., Weesp, stellt seit kurzem Schmelzekleber für hochwertige Abdichtbänder in einem kontinuierlichen Verfahren her. Üblicherweise werden
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Die niederländische Carlisle Hardcast Europe B.V., Weesp, stellt seit kurzem Schmelzekleber für hochwertige Abdichtbänder in einem kontinuierlichen Verfahren her. Üblicherweise werden dazu Batch-Prozesse angewandt – entweder unter Einsatz eines Innenmischers mit Einschneckenextruder oder mit Dissolver und Schmelzepumpe. Bei Carlisle kommt zur Herstellung ein gleichsinnig drehender Zweischneckenextruder des Maschinenbauers Berstorff, Hannover, zur Anwendung. „Der Nachteil der Batchprozesse liegt darin, dass sie sehr viel Zeit erfordern“, so Theo Steenvoorden. Der Geschäftsführer von Carlisle Hardcast Europe macht dies anhand der Herstellung von 1000 kg Butylkleber deutlich: In einem Batchverfahren wird dazu 6 bis 8 h Zeit benötigt. Das schaffe die neue Berstorff-Extrusionsanlage in einer Stunde.
Zwar räumt Steenvoorden ein, dass „die Zweischnecke ein teurer Mischer ist“ und daher auch die Anschaffungskosten für den Extruder deutlich höher im Vergleich zu einem diskontinuierlichen Anlage ist, jedoch ist der Geschäftsführer überzeugt davon, dass sich die Investitionssumme aufgrund der Verfahrensvorteile schnell amortisiert. Dazu gehört auch die hohe Verfahrensflexibilität, die laut Steenvoorden eine Produktumstellung in weniger als 1 h ermöglicht.
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Link: Berstorff GmbH
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