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Greifsysteme

Kraftpaket mit großem Hub für kollaborative Anwendungen

| Redakteur: Frauke Finus

Schunk präsentiert mit dem Co-act EGL-C einen für den kollaborierenden Betrieb entwickelte Großhubgreifer.

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Prof. Dr. Markus Glück von Schunk (li.) und Albrecht Hoene von Kuka präsentieren ihre Zusammenarbeit.
Prof. Dr. Markus Glück von Schunk (li.) und Albrecht Hoene von Kuka präsentieren ihre Zusammenarbeit.
(Bild: Finus/VCG)

„Der Großhubgreifer erzielt hohe Greifkräfte bis 450 N und kombiniert diese mit einem großen Hub von 42,5 mm pro Finger“, wie Prof. Dr. Markus Glück von Schunk am zweiten Messetag anlässlich eines Standrundgangs erklärt. Das intelligente 24-V-Kraftpaket eigne sich für die Handhabung von Werkstückgewichten bis 2,25 kg und könne in variantenreichen Anwendungen flexibel eingesetzt werden. Bis zur Markteinführung Ende 2019 werde die Komponente von der DGUV für MRK-Anwendungen zertifiziert sein.

Autobau im Blick

Während die wirkende Greifkraft bei den bislang DGUV-zertifizierten Greifern von Schunk auf 140 N pro Finger begrenzt war, stößt das Unternehmen mit dem Co-act EGL-C neue Dimensionen vor und öffnet das Potenzial der Mensch-Roboter-Kollaboration erstmals für Handlinggewichte jenseits der Kleinteilemontage. „Damit haben wir vor allem die automobilnahe Zulieferindustrie sowie die Automobilisten selbst im Blick, die intensiv an entsprechenden MRK-Szenarien arbeiten.“

Glück zur Seite stand beim Presserundgang Albrecht Hoene von Kuka, die beiden Unternehmen arbeiten eng in Sachen Mensch-Roboter-Kollaboration zusammen.

Schunk auf der Hannover Messe: Halle 17; Stand B40

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