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Standortwechsel Krauss-Maffei plant Umzug nach Parsdorf

| Redakteur: Peter Königsreuther

Von Mitte 2022 bis 2027 will das bisher in München-Allach verortete Traditionsunternehmen Krauss-Maffei nach Parsdorf ziehen, um sich vergrößern und modernisieren zu können.

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Krauss-Maffei verlässt den alteingesessenen Standort München-Allach (Bild) und zieht, wie es heißt, nach Parsdorf um.
Krauss-Maffei verlässt den alteingesessenen Standort München-Allach (Bild) und zieht, wie es heißt, nach Parsdorf um.
(Bild: Krauss-Maffei)

Das Krauss-Maffei-Hauptwerk beginnt in drei Jahren mit dem Umzug nach Parsdorf/Vaterstetten im Osten Münchens. Der Vertrag, der außerdem unter einem Gremiumvorbehalt steht, wurde mit VGB, einem Entwickler von Industrieimmobilien, geschlossen und gelte für zunächst 25 Jahre mit Verlängerungsoption. Der Aufsichtsrat erhalten den Vertrag noch zur Vorlage.

Einmalige Chance zur langfristigen Zukunftssicherung

„Nach einem knappen Jahrhundert erfolgreicher Arbeit in Allach stoßen wir dort inzwischen spürbar an unsere Grenzen. Für das nächste Kapitel unserer Geschichte brauchen wir einen zukunftsfähigen, modernen Standort. Wir freuen uns, diesen in Parsdorf gefunden zu haben“, erklärt Dr. Frank Stieler, CEO von Krauss-Maffei.

Der Standort Parsdorf eröffne eine Jahrhundertchance für Krauss-Maffei. „Wir müssen diese Chance jetzt ergreifen, um langfristig auf den globalen Märkten führend zu bleiben. Wir schaffen uns damit mehr Raum, um unser Wachstum zu beschleunigen, bestehende Arbeitsplätze zu sichern und neue aufzubauen“, so Stieler.

Umfangreiche Gebäudeplanungen samt strammem Mitarbeiterzuwachs

Das Areal in Parsdorf umfasst eine Fläche von 250.000 m² und bietet Platz für rund 2500 Arbeitsplätze (In München-Allach heute noch 1800 Mitarbeiter). Auf dem Gelände sollen unter anderem vier neue Werkshallen, ein Technikum, zwei Verwaltungsgebäude sowie zwei moderne Parkhäuser mit Elektrotankstellen entstehen.

Die Verlagerung ist ein Mosaiksteinchen in der geplanten Wachstumsstrategie des führenden Herstellers von Kunststoff- und Gummiverarbeitungsmaschinen. Zu den sich so öffnenden Chancen hgehöre auch der Schritt in neue Marktsegmente mit neuen Maschinenbaureihen, heißt es weiter.

Der Standort für die digitale Zeit

Außerdem will das Unternehmen das Konzept der Smart Factory konsequent umsetzen, um durch Digitalisierung und moderne Logistik produktiver zu werden.

Vaterstettens Erster Bürgermeister Georg Reitsberger begrüßt die Ansiedlung des Münchner Technologie-Unternehmens in seiner Gemeinde: „KraussMaffei war immer unser Wunschkandidat für die Entwicklung dieses Gewerbegebietes.“ MM

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