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Kübler Kübler startet Produktion von Mund-Nasen-Masken

Redakteur: M.A. Frauke Finus

Seit Mitte April ist bei Kübler in Plüderhausen die Produktion umgestellt. Zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Näherei werden ab sofort tausende von Mund-Nasen-Masken anfertigen,

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Die Mund-Nasen-Masken von Kübler sind kein Einmalprodukt, sondern können wiederverwendet werden.
Die Mund-Nasen-Masken von Kübler sind kein Einmalprodukt, sondern können wiederverwendet werden.
(Bild: Kübler)

Das aktuelle Angebot des Herstellers von Arbeits- und Schutzkleidung umfasst Modelle mit Gummiband und zum Binden in den Farben bordeaux, marine, mittelgrau und orange. Die eingesetzten Gewebe – 100 % Baumwolle oder Baumwoll-Polyester-Mischungen – sind für eine Wäsche mit 90 °C ausgelegt. Um die Masken individuell an die Gesichtsform anpassen zu können, verfügen sie über drei Falten und einen eingearbeiteten, formbaren Nasenbügel, wie Kübler mitteilt.

„Mit der Fertigung von Mund-Nasen-Masken wollen wir dazu beitragen, die derzeitigen Engpässe zu beseitigen und so helfen, die Ausbreitung von Covid-19 zu verlangsamen“, erklärt Michael Stiegert, Geschäftsführer der Paul H. Kübler Bekleidungswerk GmbH & Co. KG. Wichtig ist es ihm in diesem Zusammenhang hervorzuheben, dass es sich bei den hergestellten Masken nicht um ein Medizinprodukt oder persönliche Schutzausrüstung handle. „Da die Masken wie jedes Kleidungsstück eine physische Barriere bilden, gehen die Fachleute aber von einer gewissen Schutzfunktion aus“, führt Stiegert weiter aus. So könnten sie die Übertragung von größeren Tröpfchen beispielsweise durch Husten des Trägers und eine Kontaktinfektion durch Berührung der Mund- und Nasenschleimhaut mit kontaminierten Fingern reduzieren.