Allgemeine Hirnabgabe? Künstliche Intelligenz kann abhängig machen!

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Sam Altman, der Chef des „ChatGPT“-Entwicklers „OpenAI“, zeigt sich eher besorgt, dass Menschen ihr Leben komplett nach Empfehlungen von Software aus dem Bereich der künstlichen Intelligenz gestalten könnten.

Künstliche Intelligenz (KI) oder auch Artificial Intelligence (AI) wird von Usern immer öfter dazu genutzt, Ratschläge für allerlei Themen abzugeben. Sam Altman, der vor Kurzem erst das neue KI-Modell GPT-5 vorgestellt hat, runzelt bei dieser Entwicklung allerdings auch die Stirn ...(Bild: ©  fotomek - stock.adobe.com)
Künstliche Intelligenz (KI) oder auch Artificial Intelligence (AI) wird von Usern immer öfter dazu genutzt, Ratschläge für allerlei Themen abzugeben. Sam Altman, der vor Kurzem erst das neue KI-Modell GPT-5 vorgestellt hat, runzelt bei dieser Entwicklung allerdings auch die Stirn ...
(Bild: © fotomek - stock.adobe.com)

Kommt nach dem Smartphone-Zombie (dem Smombi) nun auch noch der KI-Diot? Das jedenfalls befürchtet „OpenAI“-Chef Sam Altman mit Blick auf das Geschehen mit künstlicher Intelligenz (KI). „Mir scheint, etwas Wichtiges geht bei der KI-Nutzung verloren – selbst wenn die Ratschläge immer richtig gut wären“, kommentierte der Tech-Unternehmer im US-Sender CNBC das Thema. Und noch sei künstliche Intelligenz nicht so weit, wirklich gute Empfehlungen zu geben. Dennoch werde man „ChatGPT“ stets fragen, was wir tun sollen und welche Ziele man erreichen wolle. Die Menschen müssten dann im Idealfall immer noch entscheiden, ob sie den Empfehlungen folgten, oder eben nicht.

GPT-5 könnte aber ein Treiber dafür werden ...

Altman denke derzeit nicht, dass man in Zukunft zumindest das Gefühl haben werde, dass man den Freiraum für selbstbestimmtes Handeln verloren haben könnte. Altman blickt dabei wohl auf den vergangene Woche, denn sein Unternehmen brachte am 7. Juli die nächste Generation seiner KI-Software heraus – GPT-5 soll schneller demnach und fehlerfreier laufen. Der Vorgänger GPT-4 hat, so drückte sich Atman bei der Vorstellung aus, auf dem Niveau eines Hochschulstudenten kommuniziert, doch GPT-5 trägt für jedes Thema einen Doktortitel. Liest man das, drängt sich doch der Gedanke auf, ob Altmans Technik nicht einst hauptverantwortlich dafür sein könnte, dass die Menschen ihr Denkvermögen größtenteils an den Nagel hängen könnten.

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