Kuka MRK Kuka zeigt Mensch-Roboter-Kollaboration

Redakteur: Andrea Gillhuber

Wie eine Mensch-Roboter-Kollaboration jetzt und in Zukunft aussehen kann, zeigt Kuka auf der Motek in Halle 7, Stand 7214. Als Beispiel dient dabei unter anderem eine Anlagenlösung zur Bearbeitung von Faserverbundstoffen.

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Kuka Sysetms auf der Motek 2016: Mensch-Roboter-Kollaboration an verschiedenen Beispielen.
Kuka Sysetms auf der Motek 2016: Mensch-Roboter-Kollaboration an verschiedenen Beispielen.
(Bild: Kuka)

Kuka zeigt auf der diesjährigen Motek die Vorteile der Mensch-Roboter-Kollaboration, kurz: MRK. Als Beispiel dient dabei die mobile Kleinstanlage flexFellow. Gezeigt werden auch Komponenten wie MRK-fähige Greifer, Messgeräte und Schrauber für A- bis C-Klasse-Verschraubungen.

Kleinstanlage flexFellow

Die Kleinstanlage flexFellow integriert alle notwendigen Komponenten von der kundenspezifischen Steuerung über die Spannungsversorgung für den Schrauber bis hin zu einer Ampel, um den Anlagenzustand zu visualisieren. Die Kleinstanlage kommt überall dort zum Einsatz, wo ein herkömmlicher Industrieroboter zu viel Platz benötigt. Auch ein Schutzzaun ist um den Roboter ist nicht nötig.

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Gezeigt wird ein fünf-achsiger CO2-Laserschneideroboter mit integrierter Strahlführung für die 3D-Materialbearbeitung. Die Wiederholgenauigkeit liegt bei +/- 0,05 mm, die Laserleistung bei 450 W. Mit dem direkt in die Steuerung eingebundenen Scanner ist die Lösung um 30 bis 50 % schneller als Systeme mit externem Scanner. Das heißt, dass der Roboter Vakuumlöcher "on the fly" einbringen kann. Für die Automobilproduktion bedeutet das beispielsweise, dass mehrere Fahrzeugzyklen über die gleiche Anlage laufen können. Zudem bieten die Roboter eine gewisse Flexibilität in der Produktion, da er einfach umprogrammiert werden kann, ohne dass ein Werkzeug angepasst werden muss.

In der realen Produktionsumgebung könnten mit dem CO2-Laserroboter etwa thermoplastische Kunststoffe sowie glas- und kohlefaserverstärkte Kunststoffe bearbeitet werden. Der Vorteil des Laserschneidens: kein Verschleiß z.B. beim Werkzeug sowie hohe Schnittgeschwindigkeiten, das das Werkstück nicht berührt wird.

Kleinroboter mit 3 kg Traglast

Ebenfalls auf der Motek gezeigt wird das neueste Mitglieder der Kleinrobotik-Familie KR Agilus. Der Roboter hat eine Reichweite von 540 mm, in der er Lasten bis 3 kg bewegen kann. Als Zielmärkte nennt Kuka hier den 3C-Markt, spreich: Computer, Communications, Consumer Electronics.

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