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Wemo auf der Fakuma 2018 Kunststoffteile schneller entnehmen und handhaben

Redakteur: Peter Königsreuther

Der Fakuma-Auftritt der Wemo Gruppe spiegelt das Know-how in puncto robotergestützte Handhabungstechnik und Entnahmesysteme für Kunststoffteile wider.

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Neues bietet die Wemo Gruppe mit der Produktreihe eLine in Sachen Linearroboter, die auf der bestehenden xLine-Serie basieren, heißt es. Die Neulinge sollen herausregende Besonderheiten mit sich bringen: darunter mehr Wirtschaftlichkeit und Leistungsfähigkeit bei niedrigem Energieverbrauch. Fakuma Halle B3 am Stand 3109 und 3107.
Neues bietet die Wemo Gruppe mit der Produktreihe eLine in Sachen Linearroboter, die auf der bestehenden xLine-Serie basieren, heißt es. Die Neulinge sollen herausregende Besonderheiten mit sich bringen: darunter mehr Wirtschaftlichkeit und Leistungsfähigkeit bei niedrigem Energieverbrauch. Fakuma Halle B3 am Stand 3109 und 3107.
(Bild: Wemo)

Die neuen eLine Linearroboter etwa basieren auf der bestehenden xLine-Serie. Sie sind, wie es weiter heißt, voll und ganz auf Wirtschaftlichkeit und Leistung bei niedrigem Energieverbrauch ausgelegt. Die Roboter würden hauptsächlich für Entnahme- und Einlageprozesse (Pick & Place) sowie für nachgelagerte Verarbeitungsprozesse infrage kommen.

Das eLine-Modell 250 beispielsweise kann laut Wemo bis zu 25 kg befördern und deshalb für mittelgroße Maschinen zwischen 5000 und 10000 kN Schließkraft das ideale System.

Teileentnahme wie im Sprinttempo

Wemo biete mit der sDesign-Reihe ein speziell für die Entnahme von Verpackungsteilen konzipiertes Anlagenspektrum. Diese als Hochgeschwindigkeitsgeräte beschriebenen Systeme wurden laut Hersteller im Hinblick auf eine extrem hohe Leistung und Geschwindigkeit optimiert. Die Zykluszeit liege unter 2,7 s. Die Roboter sollen sich sowohl zur vertikalen als auch zur Seitenentnahme eignen. Am Messestand ist ein Wemo-8-5 sDesign-Gerät mit einem Handhabungsgewicht von maximal 3 kg für Maschinengrößen zwischen 750 bis 3000 kN zu sehen. Der Roboter ist dazu mit einer servogesteuerten Stapelanlage (stacking unit) verknüpft, so Wemo.

Handlingkonzept mit smartem Sauggreifer

Auf der Fakuma 2018 präsentiert Wemo außerdem erstmals ein völlig neues Handlingkonzept im Verpackungsbereich von Behältern, die auf Paletten platziert sind: Der sogenannte xPacker, so Wemo, ist eine komplette Robotereinheit mit Zuführ-Förderband und integrierter Sicherung, die einfach direkt hinter dem abführenden Förderband der Spritzgießmaschine oder an eine zentralisierte Logistikabteilung angeschlossen werden kann. Durch einen einzigartigen Sauggreifer könnte jede Art von Behältern und Verpackungen verarbeitet werden. Der Sauggreifer ermittele die Größe und nutzt den geeigneten Vakuumkreis für die jeweilige Oberflächenstruktur.

Maschinenunabhängige Industrie-4.0-Chance

Industrie 4.0 ist in vielen Unternehmen innerhalb kürzester Zeit zur obersten Priorität geworden, wie Wemo registriert. Das Ziel des Trends ist es, den Gebrauch von bestehenden Maschinen und Prozessen zu optimieren, heißt es weiter. Die Möglichkeit, das Ergebnis der produzierten Artikel fortlaufend zu überwachen während die Produktion flexibel und direkt gesteuert werde, sei ein überzeugendes Argument dafür, um Marktchancen zu stärken und die eigene Wirtschaftlichkeit zu steigern. Wemo-Connect verbindet nun einfach ein Softwaremodul und einen Roboter oder die Maschine über eine interne Wlan-Verbindung oder ein 3G/4G-Netzwerk, erklärt der Aussteller. Zu den möglichen Anwendungen gehören beispielsweise die Auslesung des aktuellen Verfügbarkeitsstatus, die Anzahl der produzierten Artikel oder eventuelle Ausfälle, sagt Wemo. Das Wemo-Connect-System unterstütze sowohl Apple- als auch Android-Geräte und könne bequem über den Appstore oder Google Apps heruntergeladen werden. Darüber hinaus bringt es den Vorteil, dass es unabhängig vom Maschinenhersteller sowohl mit bestehenden Maschinen als auch neuen Produktionszellen verbunden werden kann, betont Wemo.

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