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Elektromobilität Lapp Mobility mit starkem Wachstum

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Reinhold Schäfer

Das auf Ladelösungen ausgerichtete Startup Lapp Mobility rechnet für 2021 mit einem Umsatzwachstum von 20 %.

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Die Wallbox Light ist eine Ladestation für Zuhause und unterwegs.
Die Wallbox Light ist eine Ladestation für Zuhause und unterwegs.
(Bild: Lapp)

„Die Nachfrage nach unseren Ladelösungen ist groß. Wir sind auf Wachstumskurs. Für das kommende Geschäftsjahr gehen wir von einer Umsatzsteigerung von 20 Prozent aus“, erklärt Frank Hubbert, Geschäftsführer der vor einem Jahr gegründeten Lapp Mobility GmbH. Die Zahl der Beschäftigten wuchs in diesem Jahr um 12 % auf jetzt 74 Mitarbeiter.

Schon seit mehr als 10 Jahren werden bei Lapp Ladekabel für E-Fahrzeuge entwickelt und produziert. Zusammen mit einem Partner hatte Siegbert Lapp, damals Technikvorstand und heute Aufsichtsratsvorsitzender der Lapp Holding AG, die Idee, ein hochwertiges Kabel für die Automobilindustrie zu verkaufen. Dazu wurde eine Fertigung in Stuttgart aufgebaut und ein Produktprogramm rund um das Laden von Elektrofahrzeugen zusammengestellt.

Das Geschäft wuchs über die Jahre und als man im Rahmen der Neuentwicklung in ganz neue Größenordnungen vorstieß, fiel der Entschluss zur Etablierung der Lapp Mobility GmbH.

Wallbox ergänzt Portfolio

Aktuell im Portfolio ist beispielsweise die Wallbox Light. Hierbei handelt es sich um eine mobile Ladestation, die in Kombination mit einer Wandhalterung eine flexible Wallbox bildet. Sie kann fest als Ladestation in der Garage installiert und bei Bedarf mit einem einfachen Handgriff als mobile Ladestation im Kofferraum verstaut werden. Mit dieser mobilen Ladestation mit Typ-2-Kupplung und Schuko-Netzstecker kann ein E-Auto an jeder Haushaltssteckdose geladen werden. Die integrierte Steuer- und Schutzvorrichtung in der Controllbox (IC-CPD) übernimmt die Ladesteuerung. Das IC-CPD im Ladesystem von Lapp erfüllt die Norm IEC 62752 und hat vier LED zur Ladekontrolle und zur Anzeige von Störungen. „Das IC-CPD ist eine transportable Ladestation, die den Komfort des Mode-2-Ladens deutlich steigert und aus dem „Notladekabel“ ein vollwertiges Ladesystem macht“, sagt Hubbert. Unter Verwendung eines entsprechenden Netzsteckers ist auch das Laden mit 16 und 32 A möglich. Damit sind Leistungen mit 11 und 22 kW möglich, insofern ein entsprechender Drehstromanschluss in der Garage zur Verfügung steht und es das Fahrzeug zulässt.

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