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Lasermodul für das Auftragschweißen mit Draht

| Redakteur: Simone Käfer

Das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT aus Aachen hat ein intelligentes Lasermodul für das Auftragschweißen mit Draht entwickelt. Vorgestestellt wird es auf der Formnext 2018.

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Bearbeitungskopf LMD-W-20-L zum drahtbasierten Laserauftragschweißen wurde vom Fraunhofer IPT entwickelt und ist auf der Formnext 2018 zu sehen.
Bearbeitungskopf LMD-W-20-L zum drahtbasierten Laserauftragschweißen wurde vom Fraunhofer IPT entwickelt und ist auf der Formnext 2018 zu sehen.
(Bild: Fraunhofer IPT)

Das Lasermodul LMD-W-20-L des Fraunhofer IPT soll sich leicht in bestehende Prozessketten, Handhabungssysteme oder Werkzeugmaschinen integrieren lassen. Der Schweißkopf arbeitet mit gängigen Laseroptiken und verzichtet auf aufwändige Sonderanfertigungen der Strahlführungssysteme. Mit der eingebauten Sensorik wird es zukünftig möglich sein, typische Störungen im laufenden Prozess zu erfassen, sodass die Ursachen bereits während der Bearbeitung analysiert und von der Steuerung kompensiert werden können, berichtet das Fraunhofer. Eine seitliche Zufuhr des Drahts in steilem Winkel von 20° zur optischen Achse soll stabile Prozesse mit einer hohen Effizienz beim Aufschmelzen gewährleistet. Die Palette verfügbarer Drahtwerkstoffe umfasst derzeit verschiedene Stahlsorten, nickel- und titanbasierte Legierungen sowie Sonderwerkstoffe. Das Fraunhofer IPT untersucht in mehreren Forschungsprojekten die Eignung weiterer Legierungen.

Das Fraunhofer IPT finden Sie auf der Formnext 2018 in Halle 3 an Stand E70.

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