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Kunststoffforschung Leichtbau-Chance durch Thermoformen von ABS-Schaumteilen

Redakteur: Peter Königsreuther

Thermoplaste sind im Vergleich zu CFK-Bauteilen in der Regel schwerer. Deshalb setzt man für großflächige Leichtbauteile auf Letztere. Das IKT Stuttgart setzt jetzt dagegen...

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Links ein geschäumtes Thermoformbauteil aus ABS (Acrylnitril-Butadien-Styrol). Rechts erkennt man im Schnitt durch das Material, wie sich die Zellen in der Schaumstruktur ausrprägen und verteilen.
Links ein geschäumtes Thermoformbauteil aus ABS (Acrylnitril-Butadien-Styrol). Rechts erkennt man im Schnitt durch das Material, wie sich die Zellen in der Schaumstruktur ausrprägen und verteilen.
(Bild: IKT Stuttgart)

Um Bauteilgewicht einzusparen, können beim Thermoformen nicht nur Kunststoffplatten oder -folien mit kompakter Materialstruktur, sondern auch geschäumte Halbzeuge eingesetzt werden, erklären die Experten vom Institut für Kunststofftechnik (IKT) der Universität Stuttgart. Gute mechanische Eigenschaften bei geringerem Bauteilgewicht inklusive einer ansprechenden Oberflächenästhetik sind die geltenden Herausforderungen für deren Einsatz. heißt es weiter.

Um diese drei Anforderungen gleichzeitig erfüllen zu können, forschen die Stuttgarter jetzt gemeinsam mit der SE Kunststoffverarbeitung GmbH & Co. KG sowohl an einem modifizierten ABS-Werkstoff als auch an einem modifizierten und für geschäumte Halbzeuge optimierten Thermoformverfahren. Gefördert wird das Kooperationsprojekt (Förderkennzeichen ZF4041129TA9) durch das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (AiF-ZIM). Dann kann man nur sagen: viel Erfolg! Mit Spannung erwarten wir die Ergebnisse...

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