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Gaugler & Lutz Leichtbau von Freizeitsektor bis Hightechbranche

| Autor / Redakteur: Christina Wegner / Peter Königsreuther

Angetriebene und somit Energie verbrauchenden Systeme müssen leichter werden, um sie sparsamer zu machen. Das gelingt dann besonders effektiv, wenn man das richtige Material-Know-how mit den passenden Fertigungsanlagen kombiniert.

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Hightech aus Aalen-Ebnat. Gaugler & Lutz ist ein Unternehmen, das von Sportartikeln bis zu U-Boot-Komponenten alles anfertigen kann, was der moderne Leichtbau heute fordert.
Hightech aus Aalen-Ebnat. Gaugler & Lutz ist ein Unternehmen, das von Sportartikeln bis zu U-Boot-Komponenten alles anfertigen kann, was der moderne Leichtbau heute fordert.
(Bild: Gaugler & Lutz)

Was haben das Seitenleitruder eines U-Bootes und eine Pilatesmatte gemeinsam? Erst mal nichts. Kommt aber Gaugler & Lutz aus Aalen ins Spiel, sieht das schon anders aus: Die Schnittstelle eines vielschichtigen Produktportfolios, das von Bauteilen für die Luftfahrt über Boote bis zu Schienenfahrzeugen reicht und letztendlich in Yogamatten und Faszienbällen für den Sport- und Rehabereich gipfelt, liegt dabei in der hochgradigen Spezialisierung der Süddeutschen im Umgang mit diversen Verfahrenstechniken zur Bearbeitung organischer Werkstoffe.

Hochwertige Materialien sichern die Produktqualität

Mit einem Umsatzvolumen von bis zu 80 % dominiert der Geschäftsbereich, in dem sich Gaugler & Lutz als Hersteller von Halbwerkzeugen in über drei Jahrzehnten branchenübergreifend einen Namen gemacht hat. Als führender Verarbeiter von Kernwerkstoffen, welche die Festigkeit und Steifigkeit von Compositestrukturen bei nur geringer Zunahme des Flächengewichts steigern, sowie als Anbieter von Spezialwerkstoffen für den Leicht- und Sandwichbau gilt Gaugler & Lutz als einer der ersten Ansprechpartner.

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Das andere Standbein ist der Teil, welcher die Veredelung von Produkten für den Sport-, Reha- und Freizeitbereich verantwortet. Aufgrund der Anforderungen an diese Artikel, wie beispielsweise dem Standhalten bei sogar täglicher extremer Beanspruchung, werden vorwiegend hochwertige Materialien verwendet. Nur so ist sichergestellt, dass ein Produkt gegen Feuchtigkeit und Schmutz unempfindlich ist und lange durchhält.

Fragt man Dominic Lutz, Prokurist und Mitglied der Geschäftsleitung, ist zum einen die spezielle Kompetenz zur Verfahrenstechnik bei der Bearbeitung organischer Werkstoffe hervorzuheben. Zum anderen ist es die Firmenleitlinie, stets Innovationstreiber zu sein mit der Mission, hochwertige Produkte zu entwickeln und herzustellen – und das außerdem wettbewerbsfähig. Dies gelingt, weil Industrie 4.0 hier „gelebt“ wird. „Gute Transparenz, vernetzte Prozesse, dazu Planung und Steuerung in Echtzeit“, hebt Dominic Lutz hervor, „garantieren hohe Reaktionsgeschwindigkeiten mit umfassender Flexibilität“. Das Ziel dabei ist es, eine möglichst vollständig dynamische Kapazitätsauslastung bei den Maschinen zu erreichen, was aber nur mit einem enormen Anpassungsmanagement, basierend auf Digitalisierung und Vernetzung, gelingt.

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