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Spannmittel

Leistungsdichte Spannmittel reduzieren Rüstzeit und Störkontur

| Redakteur: Bernhard Kuttkat

Um die Zugänglichkeit zu optimieren, können Werkstücke mithilfe von Modulerhöhungen auf eine Spannhöhe gebracht werden, bei der die Maschinenspindel auch ohne Sonderwerkzeuge ungehindert alle fünf Seiten bearbeiten kann. (Bild: Schunk)
Bildergalerie: 5 Bilder
Um die Zugänglichkeit zu optimieren, können Werkstücke mithilfe von Modulerhöhungen auf eine Spannhöhe gebracht werden, bei der die Maschinenspindel auch ohne Sonderwerkzeuge ungehindert alle fünf Seiten bearbeiten kann. (Bild: Schunk)

Moderne Spannmittel bieten weit mehr als den sicheren Halt von Werkzeugen oder Werkstücken. Sie beeinflussen, wie schnell, wie präzise und wie effizient gefertigt werden kann. Dabei sind Robustheit, Kraft und Präzision das eine – der zielgerichtete Einsatz der Spannmittel das andere.

Spanntechnikexperten gehen davon aus, dass die störkonturfreie Direktspannung von Werkstücken künftig weiter an Bedeutung gewinnen wird. Zudem sehen sie in leistungsdichten Spannmitteln, in Leichtbaulösungen und in Schnellwechselsystemen für Drehfutter gute Möglichkeiten, um die Effizienz in der spanenden Fertigung zu steigern.

Ein Baukasten für alle Spannmittel

Gerade einmal zwölf Monate ist es her, dass der Spann- und Greiftechnikspezialist Schunk die komplette stationäre Werkstückspannung in einem einzigen, übergreifenden Systembaukasten gebündelt hat. Basis des Baukastens ist das erfolgreich am Markt eingeführte Nullpunktspannsystem Vero-S.

Es zeigt, dass immer mehr Anwender den Nutzen effizient aufeinander abgestimmter Spannmittel für sich erkennen. Überlegt ausgewählt und eingesetzt, erschließen moderne Spannlösungen sowohl bei konventionellen als auch bei modernen Fertigungsverfahren bisher brach liegende Produktivitätspotenziale.

Gerade in Fünf-Achs-Maschinen gewinnt das Konzept der Direktspannung von Werkstücken enorm an Bedeutung (Bild 1 – siehe Bildergalerie). Auf modernen Bearbeitungszentren ist es eine hervorragende Ergänzung zu konventionellen Spannmitteln, denn oft verhindert die Störkontur von Spannfuttern und Spannbacken, dass alle fünf Seiten des Werkstücks voll zugänglich sind. Direktspannung hingegen bedeutet null Störkontur und bietet damit ideale Voraussetzungen für die Komplettbearbeitung auf fünf Seiten.

Spannbolzen werden direkt in das Werkstück geschraubt

Statt die Werkstücke in 2- oder 3-Backen-Futter zu spannen, werden bei der Direktspannung mit Vero-S die Spannbolzen des Nullpunktspannsystems direkt im Werkstück verschraubt (Bild 2). In Sekundenschnelle sind die Teile dann in die Maschine eingewechselt und mit einer Wiederholgenauigkeit < 0,005 mm in den Nullpunktspannmodulen positioniert, fixiert und gespannt.

Um die Zugänglichkeit zu optimieren, können die Werkstücke mithilfe von Modulerhöhungen auf eine Spannhöhe gebracht werden, bei der die Maschinenspindel auch ohne Sonderwerkzeuge ungehindert alle fünf Seiten des Werkstücks erreicht. Dass die Nullpunktspannmodule (Bilder 3 und 4) auf ständige Wechsel und harte Anforderungen ausgelegt sind, zeigt die serienmäßige Vollausstattung: Vero-S verfügt über Einzugskräfte bis 40.000 N.

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