Google+ Facebook Twitter XING LinkedIn GoogleCurrents YouTube

3D-Kunststoffdruck

Low Force Stereolithography soll fehlerfreie Bauteile ausdrucken

| Autor: Simone Käfer

Formlabs will mit seinem LFS-Verfahren für eine wiederholbare Genauigkeit und Präzision garantieren.
Formlabs will mit seinem LFS-Verfahren für eine wiederholbare Genauigkeit und Präzision garantieren. (Bild: Formlabs)

LFS ist eine Erweiterung der Stereolithografie von Formlabs. Damit sollen Detailgetreuere und wiederholbare Baujobs und Bauteile mit glatteren Oberflächen möglich sein.

Formlabs hat seine Angebot mit dem Form 3 und dem Form 3L auch um ein Verfahren erweitert. Die weiterentwickelte Stereolithografie (SLA), die Low Force Stereolithography (LFS), liefert laut Formlabs durchgehend fehlerfreie Teile. Beim LFS-Prozess wird ein System aus Lasern und Spiegeln eingesetzt, um massive isotrope Teile aus flüssigem Kunstharz mit Präzision auszuhärten. „Wir haben unsere Methode zum 3D-Druck mit Kunstharz durch den LFS-Druckprozess hinter dem Form 3 und dem Form 3L vollständig umgestaltet“, so Max Lobovsky, Geschäftsführer und Mitgründer von Formlabs.

Als Eigenschaften des LFS-Prozesses gibt der Hersteller folgende an:

  • Eine modulare Light Processing Unit (LPU) sorgt für einen präzisen, hochdichten Laserstrahl. Dieser fällt durch eine Raumfilter, um einen scharfen Laserspot zu garantieren, der präzise, wiederholbare Drucke gewährleisten soll.
  • Für eine einheitliche Druckqualität über die gesamte Bauplatte sorgt ein Parabolspiegel, der den Laser senkrecht zur Konstruktionsebenen führt.
  • Stützstrukturen, die sich durch leichte Berührung entfernen ließen, brächten Bauteile mit glatteren Oberflächen und eine einfachere Reinigung mit sich.
  • Mehr als zwanzig Sensoren überwachen die Bedingungen und halten die Idealwerte für den Druckprozess, damit zu jeder Zeit für einheitliche Leistung gesorgt ist, erklärt Formlabs. Beispielsweise achten sie auf den passenden Maßstab und die Leistung des Lasers, außerdem erkenen sie Staub.
  • Zwei laut Hersteller leicht auswechselbare Harzkartuschen beim Form 3L sollen ein Unterbrechen des Baujobs verhindern. Zudem sind die Drucker modular. So können die Light Processing Units, der Harztank, die Rollen und das optische Fenster vor Ort ausgetauscht werden.
  • Über ein Online-Dashboard ist der Druck per Fernzugriff möglich.

Der Bauraum des Form 3L misst 300 mm × 335 mm × 200 mm.
Der Bauraum des Form 3L misst 300 mm × 335 mm × 200 mm. (Bild: Formlabs)

Beim der Maschine Form 3L werden gleichzeitig zwei Light Processing Units (LPUs) eingesetzt, um großformatigen 3D-Druck firmenintern zu ermöglichen. Form 3L bietet mit 300 mm × 335 mm × 200 mm das Fünffache des Fertigungsvolumens und die zweifache Laserleistung des Form 3, um große Teile schneller zu drucken.

Schneller druckbares Kunstharz

Zur neuen Hardware hat das Unternehmen auch ein neues Material bekanntgegeben: Draft Resin. Mit dem Kunstharz seien laut Formlabs Schichthöhe von 300 µm möglich und es soll drei- bis viermal schneller als andere Standard-Kunstharze druckbar sein, wodurch es sich für die Prototypenfertigung eignet.

Themen-Newsletter Additive Fertigung abonnieren.
* Ich bin mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung einverstanden.
Spamschutz:
Bitte geben Sie das Ergebnis der Rechenaufgabe (Addition) ein.

Kommentare werden geladen....

Kommentar zu diesem Artikel abgeben

Der Kommentar wird durch einen Redakteur geprüft und in Kürze freigeschaltet.

Anonym mitdiskutieren oder einloggen Anmelden

Avatar
Zur Wahrung unserer Interessen speichern wir zusätzlich zu den o.g. Informationen die IP-Adresse. Dies dient ausschließlich dem Zweck, dass Sie als Urheber des Kommentars identifiziert werden können. Rechtliche Grundlage ist die Wahrung berechtigter Interessen gem. Art 6 Abs 1 lit. f) DSGVO.
  1. Avatar
    Avatar
    Bearbeitet von am
    Bearbeitet von am
    1. Avatar
      Avatar
      Bearbeitet von am
      Bearbeitet von am

Kommentare werden geladen....

Kommentar melden

Melden Sie diesen Kommentar, wenn dieser nicht den Richtlinien entspricht.

Kommentar Freigeben

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

Freigabe entfernen

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 45865889 / Additive Fertigung)

Themen-Newsletter Additive Fertigung abonnieren.
* Ich bin mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung einverstanden.
Spamschutz:
Bitte geben Sie das Ergebnis der Rechenaufgabe (Addition) ein.

Sonderausgabe elektrotechnik AUTOMATISIERUNG: Smart Factory

Vernetzung in der Fabrik? Ja bitte, aber smart und sicher!

Was sind die fünf großen Stolpersteine auf dem Weg zur smarten Produktion? Lesen Sie über Möglichkeiten, Risiken und Notwendigkeiten, die eine Smart Factory mit sich bringt: Cloud, 5G, KI, Digital Twin, Sharing Economy. lesen

Erfolgreich mit Industrie 4.0

Smart Factory

Wir zeigen, worauf es auf dem Weg zur Smart Factory ankommt. Mit Erklärungen, Praxisbeispielen und Dos and Don'ts. lesen