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Prozessoptimierung Lücken im Prozess schließen

| Redakteur: Mag. Victoria Sonnenberg

GF Machining und Zecha setzen ihren erfolgreichen Workshop unter dem Namen „Lückenlos – mit Vorsprung zum Ziel“ in 2020 fort. Übergeordnetes Thema des Workshops ist die Prozessoptimierung.

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Im Showroom der GF Machining Solutions GmbH wurden in Echtzeit unter anderem auch die Praxisbauteile bearbeitet.
Im Showroom der GF Machining Solutions GmbH wurden in Echtzeit unter anderem auch die Praxisbauteile bearbeitet.
(Bild: Zecha )

Prozessoptimierung ist das Gebot der Stunde. Die meisten Unternehmen sind sich deren Notwendigkeit bewusst und setzen viel daran, auf allen Ebenen noch besser zu werden. Auch die GF Machining Solutions GmbH und Zecha Hartmetall-Werkzeugfabrikation GmbH beschäftigen sich mit diesem Thema im Werkzeug- und Formenbau und haben relevante Inhalte zu einem Technologietag zusammengefasst. Am 27. November 2019 fand dazu der letzte Workshop der Reihe „Lücken im Prozess?“ für das Jahr statt.

Bei der Bauteilherstellung Kosten sparen

Teilnehmer fanden sich dazu bei GF Machining Solutions in Schorndorf zusammen, um mehr über optimal kombinierte Fertigungsverfahren zur Herstellung der Komponenten für ein Hybridbauteil (Stecker) zu erfahren. Nach kurzen Firmenvorstellungen begannen die Referenten von GF, Benjamin Sendler und Johann Neustätter, sowie Andreas Weck der Zecha GmbH mit der Einführung des Praxisbauteils und der zentralen Frage: Wie kann man dieses Bauteil herstellen und dabei Kosten, Fertigungszeit und Beschaffenheit optimieren? Sobald die Prozessauslegung und die optimale Arbeitsvorbereitung dargelegt wurden, führte diese Frage zur regen Diskussion zu den verschiedenen Fertigungsverfahren und deren Vor- und Nachteilen.

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Praxisbeispiel

Am Beispiel einer Spritzgussformhälfte wurden vier verschiedene Kombinationen der Erodier- und Frästechnik mit hochpräzisen Werkzeugen sowie der Lasertexturierung mit innovativen Maschinen im Zusammenspiel mit der fortschreitenden Automation gegenübergestellt. Zwar führen alle Kombinationsmöglichkeiten der Technologien zum Ziel, aber die Verfahren variieren in Höhe der Kosten, Fertigungszeit und Prozesssicherheit. Der Höhepunkt des Technologietages war Showroom von GF mit laufenden Maschinen, die in Echtzeit unter anderem auch die Praxisbauteile bearbeitet haben. So kamen die Referenten gemeinsam mit den Teilnehmern den fertig gemessenen Bauteilen, von der Idee über das CAM, Schritt für Schritt näher.

Um die Bauteilherstellung abzurunden fehlten noch die Zahlen, Daten und Fakten zum Prozessvergleich und der Wirtschaftlichkeit. Die Werkzeugbewertung wurde in Hinblick auf einen guten Rundlauf und Maschinendynamik sowie auf konstante Verhältnisse und ideale Parameter mit modernster Messtechnik definiert. Neben den Oberflächenergebnissen haben die Referenten auch den Gewinn anhand des Aufwands und der Kosten bewertet und Merkmale zur Qualität und Reproduzierbarkeit aufgelistet. Wie auch in anderen Bereichen darf zwischen neuen Ansätzen das Altbewährte nicht in den Hintergrund gerückt, jedoch mit neuen Technologien intelligent verknüpft werden. Gerade in Bezug auf Automation 4.0 ergänzt Andreas Weck: „Digitalisierung und neue Technologien funktionieren nur so gut, wie man Sie versteht, verknüpft und praktiziert. Aus diesem Grund sind analoge Workshops für unsere persönliche Weiterbildung und Qualifizierung wichtiger denn je“.

Workshop-Termine: 11. Februar, 22. September und 8. Oktober

In diesem Jahr wird der Workshop zur Anwendung verschiedener Fertigungstechnologien und deren Kombinationsmöglichkeiten entlang der Prozesskette unter dem Namen „Lückenlos – mit Vorsprung zum Ziel“ fortgesetzt und ausgebaut. Dabei haben GF Machining Solutions und Zecha nicht nur den Titel geändert, sondern auch das Programm optimiert und die Inhalte erweitert. Schon jetzt stehen die nächsten Termine für den Workshop fest: Am 11. Februar 2020 in Friedrichshafen, am 22. September 2020 in Leipzig sowie am 8. Oktober 2020 in Köln. Weitere Informationen finden Sie hier.

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