Verlagerung Mann+Hummel will Standort Speyer schließen

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Der Filtrationsexperte Mann+Hummel beabsichtigt, den Standort Speyer bis spätestens Ende 2028 vollständig dicht zu machen ...

Baldiges Aus für den Mann+Hummel-Standort Speyer! Die sich ändernde wirtschaftliche Lage und die Forderungen der Kunden zwängen das Management dazu, den Standort bis spätestens Ende 2028 zu schließen.(Bild:  Mann+Hummel)
Baldiges Aus für den Mann+Hummel-Standort Speyer! Die sich ändernde wirtschaftliche Lage und die Forderungen der Kunden zwängen das Management dazu, den Standort bis spätestens Ende 2028 zu schließen.
(Bild: Mann+Hummel)

Für den Mann+Hummel-Standort Speyer ist auf absehbare Zeit Geschichte. Die Produktion und damit verbundene Logistikaktivitäten von Filtrationsprodukte sollen schrittweise an andere Werke der Gruppe gehen, wie es weiter heißt. Man habe auch schon die betroffenen Mitarbeiter über diese Pläne informiert. Es es arbeiten dort derzeit rund 600 Beschäftigte, davon 400 in der Produktion sowie in produktionsnahen Tätigkeiten. Das Unternehmen wird nun unverzüglich Gespräche mit dem Betriebsrat aufnehmen, heißt es weiter. Es gehe dabei unter anderem um einen möglichen Interessenausgleich, sowie um einen Sozialplan. Das Ziel ist es, gemeinsam mit den Arbeitnehmervertretern tragfähige und sozialverträgliche Abläufe zu erarbeiten. Der Standort Speyer hat dennoch über viele Jahre hinweg wesentlich zum Erfolg von Mann+Hummel beigetragen, so das Management. Die Leistungen der Mitarbeiter verdienen deshalb größten Respekt. Die geplanten Maßnahmen sind deshalb keine „Bestrafung“, sondern das Ergebnis einer strategischen Weiterentwicklung des europäischen Produktionsnetzwerks.

Mann+Hummel muss sich den Gegebenheiten anpassen

Mann+Hummel erklärt, dass die Kunden heute mehr denn je wettbewerbsfähige Kosten und eine zuverlässige Belieferung erwarten. Gleichzeitig veränderten sich die Rahmenbedingungen in Europa spürbar. Das wirtschaftliche Wachstum bleibt etwa schwach, Energie- und Arbeitskosten sind hoch und globale Handelsbedingungen – etwa durch Zölle und geopolitische Unsicherheiten – erhöhen den Kosten- und Planungsdruck entlang der Lieferketten zusätzlich. Man überprüft nun auch die Produktionsstrukturen regelmäßig, um das europäische Produktionsnetzwerk so weiterzuentwickeln, dass Qualität, Lieferfähigkeit und Wettbewerbsfähigkeit auch langfristig gesichert bleiben. Die beabsichtigte Verlagerung der Produktion gilt als ein Schritt, durch den das Produktionsvolumen stärker auf bestehende Standorte gebündelt und Skaleneffekte sowie Investitionen in automatisierte Produktionsprozesse effizienter genutzt werden könnten. Die kommenden Veränderungen würden in einem mehrjährigen Prozess erfolgen und sich eben bis spätestens Ende 2028 erstrecken.

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