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Maschinen exakt an die Kundenanforderungen anpassen

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Mehr und ältere Menschen brauchen bessere medizinische Versorgung

Der demografische Wandel und die daraus resultierende Alterung der Gesellschaft bei gleichzeitigem Anstieg der Gesamtbevölkerung sind wesentliche Aspekte, die sich nach Ansicht des VDW auf einige Anwendungssegmente auswirken wird. So ist zu erwarten, dass beispielsweise in Zukunft die Nachfrage nach hochwertiger und dennoch bezahlbarer medizinischer Versorgung deutlich ansteigt. Dafür liefern deutsche Werkzeugmaschinenhersteller individuelle Lösungen, mit denen Prothesen und Implantate für einen weltweiten Markt zu optimalen Kosten-Nutzen-Aspekten produziert werden können.

Seit 2009 leben weltweit mehr Menschen in Städten als auf dem Land. Tendenz steigend. Moderne Infrastruktur und leistungsfähige Kommunikationsnetze müssen dafür sorgen, dass dennoch Lebensqualität erhalten bleibt. Moderne Produktionsstätten entstehen zudem zwangsläufig in immer dichter besiedelten Gebieten. Sie müssen daher besonderen Anforderungen hinsichtlich Emissionen, Ressourcen- und Flächenverbrauch genügen.

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Mit wachsender Weltbevölkerung und steigendem Wohlstand sind zahlreiche Herausforderungen verbunden. Ernährung und medizinische Versorgung müssen sichergestellt werden. Die Verfügbarkeit von Wasser und Lebensmitteln für immer mehr Menschen ist eine Frage der Produktion, Verarbeitung, Verpackung und Verteilung. Gerade Werkzeugmaschinen befähigen andere Branchen des Maschinen- und Anlagenbaus, dem steten Wandel mit zeitgemäßen und effizienten Lösungen zu begegnen.

Ausreichend Mitarbeiter mit hoher Qualifikation – woher nehmen?

Technische Spitzenposition im internationalen Vergleich und wirtschaftlicher Erfolg der deutschen Werkzeugmaschinenindustrie hängen stark von der Kreativität, Kompetenz und Qualität der Mitarbeiter ab. Damit dies auch in Zukunft so bleibt, ist gut ausgebildeter Nachwuchs existenzsichernd. Aufgrund demografischer Entwicklungen und einer damit einhergehenden Zunahme älterer Mitarbeiter in den Betrieben steht die Branche vor einer großen Herausforderung.

Dies hat der Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken VDW klar erkannt, wie Geschäftsführer Dr. Wilfried Schäfer bestätigt: „In Deutschland sind Ingenieure im Schnitt älter als in den Nachbarländern. Heute sind laut einer Studie des Arbeitgeberverbandes Gesamtmetall 21 % der Ingenieure 55 Jahre und älter. Dies bedeutet, dass es in der Zukunft an ausreichend qualifiziertem Personal mangelt, um alleine den Ersatzbedarf zu decken. Aber auch im Facharbeiterbereich drohen Risiken. Nach heutigen Erkenntnissen wird bis zum Jahr 2020 eine Lücke von bis zu 1,4 Mio. MINT-Facharbeitern, Technikern und Meistern entstehen.“

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