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Zerspanung

Maschinen exakt an die Kundenanforderungen anpassen

| Autor/ Redakteur: Reinhold Mannel / Ulrike Gloger

Diversifizierung, Automatisierung und Effizienz sind die Schlagworte der Zukunft. Diesen Tendenzen müssen auch die Hersteller von Werkzeugmaschinen und Werkzeugen folgen. Immer mehr Prozesse, Maschinen und Werkzeuge müssen sehr genau an Kundenanforderungen angepasst werden.

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Mit dem System CBC erweitert Heller die vom Unternehmen abgedeckte Prozesskette in der Kurbelgehäusefertigung durch das Beschichten von Zylinderbohrungen.
Mit dem System CBC erweitert Heller die vom Unternehmen abgedeckte Prozesskette in der Kurbelgehäusefertigung durch das Beschichten von Zylinderbohrungen.
(Bild: Heller)

Der technische Fortschritt wird von globalen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Herausforderungen zunehmend dynamischer vorangetrieben, was die Werkzeugmaschinen- und Werkzeugindustrie vor großen Aufgaben stellt. Zu den für die beiden Branchen wichtigen globalen Megatrends zählen die fortschreitende Urbanisierung und der sich daraus ergebende Ausbau der Infrastruktur, Zunahme der Mobilität, ein höherer Verbrauch an Energie, die gleichzeitig immer aufwändiger bereitgestellt werden muss, die Ernährung von immer mehr Menschen und eine ausreichende Gesundheitsversorgung im Zeichen einer – zumindest in den vielen „entwickelten“ Ländern – alternden Gesellschaft. Daneben sind weltweit eine Steigerung des Wohlstands und ein daraus resultierender Bedarf an besseren Produkten zu berücksichtigen.

Individualität ist Trumpf

Für die industrielle Produktion lassen sich daraus mehr Diversifizierung, Automatisierung und Effizienz ableiten. Tendenzen, denen die beiden Branchen folgen müssen. Beispielsweise müssen immer mehr Prozesse, Maschinen und Werkzeuge sehr genau an Kundenanforderungen angepasst werden. Auch in den asiatischen Wachstumsmärkten ist dies angesichts auch dort steigender Lohnkosten zunehmend ein wichtiges Thema. Überhaupt verlagert sich die Nachfrage nach deutschen Maschinen und Werkzeugen weiter in Richtung des außereuropäischen Auslands. Dies eröffnet neue Kundenkreise, erfordert aber andererseits mehr Aftersales-Betreuung und, bedingt aber auch mehr Wettbewerb durch neue bzw. bisher weniger relevante Marktteilnehmer.

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Dies bestätigt Joost Berting, Vice President und Managing Director der Kennametal Europe GmbH, zuständig für den EMEA-Bereich: „Wir haben erkannt, dass unsere Branche agiler und innovativer werden muss, um auf neue Anforderungen adäquat reagieren zu können.“

Folgerichtig will Kennametal zukünftig noch nachhaltiger wirtschaften, die Kunden noch besser betreuen, schneller auf Marktveränderungen reagieren, den Höhen und Tiefen der Konjunkturzyklen widerstehen und zu jeder Zeit profitabel bleiben. Nachhaltige Unternehmen befördern demnach die Karrieren ihrer Mitarbeiter und unterstützen die Gemeinden, in denen ihre Mitarbeiter leben und arbeiten. Werden alle diese Anforderungen erfüllt, dann winken ein höherer Marktanteil und mehr Rentabilität.

Kennametal schließt für sich daraus, globaler und diversifizierter werden zu wollen, um Wachstum und Arbeitsplätze sicherzustellen. Die Zukunft erfordert demnach agile, „super-engagierte“ Mitarbeiter, die die Bedürfnisse der Kunden antizipieren und das Unternehmen zum unverzichtbaren Partner machen, unter anderem durch ein hohes Expertenwissen und ein umfassendes Dienstleistungsangebot.

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