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3D-Kunststoffdruck

Materialdatenbank von Ultimaker wächst

| Redakteur: Simone Käfer

Das Material Alliance Program von Ultimaker unterstützt inzwischen mehr als 80 Unternehmen weltweit dabei ihre Druckprofile für Filamente zu entwickeln.

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Material Alliance Program stößt auf Interesse: Über 80 Werkstoffproduzenten nutzen das Programm, um die Nachfrage nach industrietauglichen 3D-Druck-Materialien weltweit zu erfüllen.
Material Alliance Program stößt auf Interesse: Über 80 Werkstoffproduzenten nutzen das Programm, um die Nachfrage nach industrietauglichen 3D-Druck-Materialien weltweit zu erfüllen.
( Bild: Ultimaker )

Ultimaker hat das Material Alliance Program im April 2018 ins Leben gerufen, das Werkstoffherstellern hilft, Materialdruckprofile für den 3D-Druck im FFF-Verfahren (Fused Filament Fabrication) zu entwickeln. Zu den Unternehmen, die Filamentdaten auf dem Portal hinterlegen, gehören BASF, DSM, DuPont, Owens Corning, Arkema, Jabil, Lehmann & Voss.

Mit dem zur Verfügung gestellten Druckprofilassistenten können Materialprofile für 3D-Druck-Materialien im FFF-Verfahren mit vielfältigen Eigenschaften für industrielle Anwendungen entwickelt und schneller im Markt eingeführt werden. Alle Materialdruckprofile werden in der Ultimaker Cloud im Bereich Marketplace zum Download bereitgestellt. Diese offene Materialstrategie von Ultimaker ermöglicht es, Anwendungen mit Filamenten mit vielfältigen Materialeigenschaften, wie Festigkeit, Elastizität, Temperaturbeständigkeit, Widerstandsfähigkeit und Haltbarkeit zu drucken.

„Seit dem Start des Ultimaker Material Alliance Programms war das Interesse überwältigend”, sagte Paul Heiden, Senior Vice President of Product Management bei Ultimaker. „In den letzten zwölf Monaten haben wir mit vielen globalen Unternehmen zusammengearbeitet, um neue Anwendungen zu erschließen und dabei eindrucksvolle Resultate erzielt.” Anwender könnten beispielsweise ein Metall gefülltes Filament verwenden und die gleiche ästhetische Wirkung wie mit einem teureren Metallsystem erzielen. „Auch Ingenieure und Konstrukteure aus der Elektronikindustrie profitieren von unserem Programm, da jetzt auch ein ESD-sicheres Material für den Desktop-3D-Druck zur Verfügung steht”, so Heiden weiter.

Ultimaker finden Sie auf der Hannover Messe in Halle 6 an Stand K06.

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