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Glossar Materialextrusion – FLM – FFF – FDM

Redakteur: Simone Käfer
Bei der Materialextrusion werden Filamente oder Garnulat verarbeitet.
Bei der Materialextrusion werden Filamente oder Garnulat verarbeitet.
(Bild: gemeinfrei (Pixaline, Pixabay) / Pixabay )

Die Materialextrusion (MEX) ist ein Verfahren der Additiven Fertigung, bei dem ein 3D-Drucker das Werkstück schichtweise aus einem schmelzfähigen Kunststoff aufbaut. Der Druckkopf oder Extruder erhitzt den Kunststoff und trägt ihn in rechtwinkligen Bahnen auf das Werkstück auf. Die Schichten verbinden sich miteinander und das Material härtet danach sofort aus. Der Kunststoff kann als Granulat oder Filament verarbeitet werden. Wenn die Verarbeitung auf Filamenten basiert, wird die Technologie auch FFF (Fused Filament Fabrication), FDM (Fused Deposition Modeling) oder FLM (Fused Layer Modeling) genannt. Der Werkstoff wird im Schmelzezustand (Heißextrusion) oder im pastösen Zustand (Kaltextrusion) durch eine Düse gefördert und strangweise abgelegt. Die Vorteile des Verfahrens liegen unter anderem im kompakten Prozesses, der Materialoffenheit, den hohen Druckvolumina und dem Potenzial zur Mehrfachextrusion. Inzwischen gibt es auch einige Metall-Filamente.

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