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Kunststofftechnik-Historie Mehr Wissen über Polycarbonat lohnt sich...

| Redakteur: Peter Königsreuther

Polycarbonat, abgekürzt PC, können die wenigsten von Polymethylmethacrylat (PMMA), respektive Acryl- oder auch einfach nur Plexiglas genannt, unterscheiden. Was PC ausmacht, das erfahren Sie, wenn Sie weiterlesen...

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(Bild: RCT)

Polycarbonat (PC) ist ein thermoplastischer Kunststoff mit hoher Wärmeformbeständigkeit, der langfristig bis 110 °C einsetzbar ist, beschreibt Reichelt Chemietechnik (RCT). Er zeichnet sich nicht nur durch seine Härte, mechanische Festigkeit und Schlagzähigkeit aus. Denn außerdem ist er bruchsicher und sehr steif. Besonders hervor hebt RCT vor allem die hohe Lichtdurchlässigkeit, die den Werkstoff als Ersatz für Glas prädestiniert.

Aus dem Schatten der Nische ins Spotlight der Experten

Trotz seiner herausragenden Eigenschaften gilt Polycarbonat mengenmäßig eher als ein Nischenprodukt – zumindest im Vergleich zu Massenkunststoffen wie Polyethylen (PE), Polypropylen (PP) und Polyvinylchlorid (PVC). Das liegt primär an den vergleichsweise horrenden Produktionskosten für PC. Was bleibt, sind Spezialanwendungen, wenn es etwa um optische Speichermedien, Sicherheitsverglasungen oder hitzebeständige Visiere von Schutzanzügen oder um Visiere für Motorradhelme geht, heißt es weiter. Ein hierzulande bekanntes Beispiel für den Einsatz von PC ist das Glasdach des Kölner Hauptbahnhofs, das eben nicht aus Glas ist, wie viele vielleicht meinen.

Doch warum ist die Produktion von Polycarbonat verhältnismäßig teuer? Wer hat den Kunststoff eigentlich entdeckt und wie wird er heute industriell gefertigt? Welche technischen Eigenschaften zeichnen ihn noch aus und wofür wird er noch genutzt? Dies und vieles mehr erfahren Sie jetzt hier.

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