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MES optimiert Steuerungsprozesse in der Metallverarbeitung

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Die Fertigungsverfahren in der Metallverarbeitung belasten die Maschinen, Werkzeuge und andere Hilfsmittel enorm. Deshalb ist deren Verwaltung als Ressource in einem MES-System ratsam. Dadurch kann in der Feinplanung deren Verfügbarkeit geprüft und die Ressourcenhistorie automatisch geführt werden.

Materialmanagement unterstützt optimierten Einsatz von Rohstoffen

Vorbeugende Instandhaltung mittels Wartungskalender ist somit auch ohne Handaufschreibungen möglich. Dies ist gerade in der Metallverarbeitung wichtig, weil Werkzeuge oftmals sehr teuer sind und die Qualität der Produkte extrem vom Zustand der Werkzeuge abhängt. Die MES-Branchenlösung verwaltet sowohl Gussformen, die nur wenige Male verwendet werden können oder jedes Mal zerstört werden, als auch Werkzeugmagazine und Paletten-Bahnhöfe in Bearbeitungszentren.

Weil auch metallische Rohstoffe sehr kostenintensiv sind, unterstützt das Materialmanagement der neuen Software den kostenoptimierten Einsatz von Rohstoffen, Schrotten und Halbzeugen. Material, das sich lediglich in den Stoffeigenschaften unterscheidet, wird ebenso eindeutig im Bestand verwaltet wie große Halbfabrikate, bei denen die genaue Position im Work-in-Progress-Puffer relevant ist.

Das Materialmanagement unterstützt die Feinplanung durch Steuerung des Materialflusses. Es sorgt somit für Bestands- und Logistikoptimierung und stellt Funktionen zur prozessübergreifenden Rückverfolgung (Traceability) zur Verfügung – von der Schmelze bis zum fertigen Produkt.

Prüfplanung reduziert Aufwand und sichert Prozessstabilität

Eine an den einzelnen Arbeitsschritten orientierte Prüfplanung reduziert den Aufwand und sichert die Prozessstabilität. Der Werker selbst kann viele Qualitätsprüfungen direkt an der Maschine durchführen und dazu das gleiche Erfassungsterminal nutzen wie für die BDE-Meldungen. Die Anbindung von digitalen Messinstrumenten, speziellen Messmaschinen und anderen Hilfsmitteln erleichtert die Prüfungen und verhindert Eingabefehler.

Zudem können Prüfergebnisse den weiteren Prozessablauf beeinflussen – ganz egal, ob beim Gießen nachchargiert werden muss oder nachfolgende Prozessschritte erst nach bestandener Prüfung freigegeben werden (Prozessverriegelung).

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