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MES optimiert Steuerungsprozesse in der Metallverarbeitung

| Autor / Redakteur: Rainer Deisenroth / Reinhold Schäfer

Datenerfassung in der Metallverarbeitung braucht einfache Dialoge und robuste Industrie-PC.
Bildergalerie: 3 Bilder
Datenerfassung in der Metallverarbeitung braucht einfache Dialoge und robuste Industrie-PC. (Bild: Stefan Weindl)

Jede Branche hat eigene Anforderungen an ein Manufacturing Execution System (MES), die sich nicht immer mit dem Standard decken. Abhilfe schaffen MES-Branchenlösungen, die einerseits die komplette Wertschöpfungskette unterstützen und andererseits auf dem breiten Standard einer etablierten MES-Lösung basieren.

Die Anforderungen der Metallverarbeitung an ein MES ähneln denen vieler anderer Industriebereiche – es gibt aber auch wesentliche Unterschiede. Die modular aufgebaute MES-Branchenlösung „Hydra for Metals“ unterstützt die Metallverarbeitung bei der Bewältigung umfangreicher Herausforderungen im Produktionsalltag (Bild 1) und bietet dazu sowohl übergreifende als auch auf einzelne Fertigungsverfahren spezialisierte Funktionen. Dabei sind die in der VDI-Richtlinie 5600 definierten Aufgaben einer integrierten MES-Lösung auch für die Metallverarbeitung relevant (Bild 2).

Viele Prozesse in der Metallverarbeitung sind einerseits zeitkritisch und fordern andererseits eine Reihenfolgeoptimierung ähnlicher Verarbeitungsvarianten (Chargen- und Kampagnenbildung). Der Hydra-Leitstand in dieser Ausprägung (Bild 3) bietet deshalb über die normale Fertigungsplanung hinaus Funktionen zur Kampagnenplanung sowie zur optimierten Belegung von Bearbeitungszentren.

Dabei werden sowohl minimale als auch maximale Liege- und Prozesszeiten zwischen den einzelnen Arbeitsgängen berücksichtigt. Auch die Optimierung mit Blick auf zeit- und kostenintensive Rüstwechsel sowie energieaufwendiges Umtemperieren von Öfen ist möglich (Bild 3).

Alle MES-Anwendungen profitieren von einer Echtzeit-Datenerfassung

Sämtliche MES-Anwendungen von der Fertigungssteuerung bis hin zum Qualitätsmanagement profitieren von einer umfassenden Echtzeit-Datenerfassung entlang der Wertschöpfungskette: Betriebs- und Auftragsdaten, Los- und Chargeninformationen sowie automatisch erfasste Maschinen- und Prozessdaten. Dank der Erfahrungen unzähliger Maschinenkopplungen über vielfältige Schnittstellen kann mit „Hydra for Metals“ nahezu jede Maschine angebunden werden. Zudem sind Bedienerdialoge für manuelle Dateneingaben flexibel für die unterschiedlichen Produktionsschritte konfigurierbar.

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