BOI: Maschinenfabrik Reinhausen

Mit Assistenz zur Hochleistungsfertigung

| Redakteur: Susanne Hertenberger

Das Assistenzsystem Value-Facturing ist ein System aus der Praxis für die Praxis und wurde in der eigenen Fertigung von MR entwickelt.
Das Assistenzsystem Value-Facturing ist ein System aus der Praxis für die Praxis und wurde in der eigenen Fertigung von MR entwickelt. (Bild: Maschinenfabrik Reinhausen)

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Das Assistenzsystem Value-Facturing der Maschinenfabrik Reinhausen hilft Unternehmen, ihre Fertigung zu automatisieren und effizienter zu gestalten.

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Es braucht Erfindungsgeist und Ausdauer, wenn Visionen wahr werden sollen. Die Realisierung der Vision der Hochleistungsfertigung der Zukunft ist dafür ein hervorragendes Beispiel: Das Assistenzsystem Value-Facturing entstand in 25-jähriger Detailarbeit in der firmeneigenen zerspanenden Fertigung und realisiert die digitale Transformation auf dem Weg zur Hochleistungsfertigung.

Rohdaten sammeln und durch Mustererkennung veredeln

Es ist die bisher einzige vollständig webbasierte Softwarelösung für das NC-Fertigungsmanagement in zerspanenden Produktionen. Im Gegensatz zu herkömmlichen Systemen sind keine manuellen Dateneingaben erforderlich. Der große Vorteil von Value-Facturing liegt in der bidirektionalen Onlinekommunikation in Echtzeit mit allen am Fertigungsprozess beteiligten Maschinen, Anlagen, Systemen und Menschen sowie in der Fähigkeit, Informationen intelligent anzureichern. Das Ergebnis: Die Fertigung wird wirtschaftlicher, prozesssicherer und transparenter. Value-Facturing optimiert vor allem den Sortenwechsel. Ohne die Unterstützung eines Assistenzsystems würde der Fertigungsmitarbeiter bei diesem aufwendigen Vorgang zwangsläufig Zeit und Ressourcen verschwenden und suboptimale Entscheidungen treffen. „Wir ermöglichen einen smarten Sortenwechsel. Das System ist eine Datendrehscheibe und befähigt die Mitarbeiter, die Maschinen wesentlich effektiver und produktiver zu rüsten und zu betreiben“, erklärt Johann Hofmann, Leiter Value-Facturing.

Zudem beinhaltet das Assistenzsystem eine „Datenpumpe“, die die Rohdaten sammelt, die durch die Digitalisierung in riesigen Mengen entstehen, und mittels Mustererkennung veredelt. Dadurch erhält man neuartige Erkenntnisse, die es ermöglichen, steigende Qualitätsanforderungen, kürzere Lieferzeiten, sich verkürzende Produktlebenszyklen und eine wachsende Variantenvielfalt zu beherrschen. Zahlreiche mittelständische Unternehmen in Deutschland optimieren bereits ihre Fertigung mit Value-Facturing.

Neuester Kunde ist der Werkzeugmaschinenhersteller Trumpf, der das Assistenzsystem für sein Werk in Hettingen (Baden-Württemberg) gekauft hat. Die Softwarelösung ist mehrfach preisgekrönt, unter anderem wurde die Maschinenfabrik Reinhausen dafür mit dem 1. Industrie-4.0-Award der Fachzeitschrift Produktion und ROI Management Consulting ausgezeichnet. Ebenso gehörte das Unternehmen mit dem innovativen Assistenzsystem zu den Finalisten des Innovationspreises der deutschen Wirtschaft 2013 und 2016.

Neu: Value-Facturing als Cloud-Lösung verfügbar

Neben der konventionellen Lösung, bei der das Assistenzsystem lokal auf den Servern beim Kunden implementiert wird, gibt es Value-Facturing nun auch als Cloud-Lösung: Alle Anwendungen werden über die Public Cloud von Microsoft bereitgestellt. Daraus ergeben sich kürzere Projektlaufzeiten, weniger Verwaltungsaufwand und niedrigere Kosten im laufenden Betrieb. Ein neues Abrechnungsmodell nach tatsächlich erbrachter Rechenleistung der Software (zum Beispiel pro eingestelltem Werkzeug) bietet dem Kunden weitere Kostenvorteile. Gerade für kleinere Unternehmen ohne eigene IT-Abteilung wird die Cloud-Lösung damit zum entscheidenden Wettbewerbsvorteil.

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* Weitere Informationen: Maschinenfabrik Reinhausen GmbH, 93059 Regensburg, www.valuefacturing.com

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