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Getriebeherstellung Mit dem zweiten (Laser) schweißt man schneller

Autor / Redakteur: Andreas Mootz / Peter Königsreuther

Die Energiepolitik verändert die Mobilitätswelt um uns herum. Doch auch Hybridfahrzeuge und Elektroautos brauchen moderne Getriebe. Noch produktiver gelingt in diesem Kontext etwa die Herstellung von Differentialgetrieberädern mit zwei Lasern in einer Maschine.

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Emag Automation bietet mit dem Doppellaserschweißen die Möglichkeit zur produktiveren Tellerradbefestigung auf das zugehörige Differentialgehäuse.
Emag Automation bietet mit dem Doppellaserschweißen die Möglichkeit zur produktiveren Tellerradbefestigung auf das zugehörige Differentialgehäuse.
(Bild: Emag)

Ob Hybride, voll elektrische Fahrzeuge oder Antriebe mit Brennstoffzelle – die Zukunft der Mobilität bleibt offen und spannend. Sicher ist nur, dass Veränderungen kommen werden – Veränderungen, für die die Industrie flexible Lösungen finden muss.

Doch neben diesen großen Neuerungen finden nach wie vor viele kleine Veränderungen statt, die ebenso maßgeblich für den Erfolg von neuen Produkten sind. Klassische Bauteile wie Differentialgetriebe, werden auch in Zukunft gefertigt – unabhängig welche Energieform für den Vortrieb sorgt. Emag bietet Fertigungslösungen rund um das Differential. Ein besonderes „Highlight“ sind Systeme zum Laserschweißen von Differentialgehäuse und Tellerrad, die auf der Emag Laser Cell ELC 250 DUO basieren.

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Verbindung von Tellerrad und Differentialgehäuse

Spricht man von der Optimierung der Fertigung von Getriebebauteilen, so sind hier vor allem zwei Aspekte im Fokus: zum einen die Optimierung des Bauteils selbst, beispielsweise hinsichtlich Qualität und Gewicht, und zum anderen die Verbesserung des Fertigungsprozesses, um Bauteilkosten zu senken. Mit Hinblick auf die Laserschweißtechnologie im Allgemeinen und die Laserschweißmaschine ELC 250 DUO im Besonderen, lassen sich hier in beiden Fällen entscheidende Vorteile generieren.

Die Substitution der „klassischen“ Schraubverbindung zwischen Tellerrad und Differentialgehäuse bietet auf den ersten Blick zwei „Killerargumente“: Gewichtseinsparung und Kostensenkung. Zwei Argumente, die jeden Hersteller von Achsgetrieben hellhörig werden lassen. Die Gewichtseinsparung eines geschweißten Differentials beträgt für Pkw-Antriebe rund 0,6 bis 1,2 kg. Die Kosteneinsparung wird deutlich, wenn man den geringeren Materialeinsatz, den Wegfall von Zerspanungs- und Montageoperation inklusive der benötigten hochfesten Schrauben betrachtet.

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