Smart geschweißt

Mit der Fronius-i-Wave zum effizienteren MIG/MAG-Schweißen

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Beim Heften doppelt so schnell arbeiten können

Mithilfe der sogenannten Tacking-Funktion wird das Schmelzbad am Beginn des Schweißvorganges kurz in Schwingung versetzt. So erfolgt das Heften in einem Arbeitsschritt, weil beide Bauteilkanten schön ineinanderfließen, ohne dabei abzubrennen, wie Fronius erklärt. An den Heftstellen entstehen dabei kaum oder keine Anlauffarben. Außerdem entfalle bei Spalten bis zu 1,5 Millimeter der Zusatzwerkstoff. Speziell bei Chrom-Nickel- und Stahlanwendungen führt die Tacking-Funktion zu einer deutlichen Effizienzsteigerung, heißt es weiter.

Heutzutage können auch Schweißsysteme „mitdenken“

Manuelles Schweißen in Top-Qualität erfordert jede Menge Erfahrung und Geschicklichkeit, wie der Praktiker weiß. Das gelte vor allem für das WIG-Schweißen. Aber je intuitiver und komfortabler ein Schweißgerät zu bedienen ist und je mehr es die Schweißer bei ihren Arbeiten durch „intelligente“ Funktionen unterstützen kann, desto besser können sie sich auf ihre eigentliche Aufgabe konzentrieren – das perfekte Schweißergebnis. Dafür biete die i-Wave viele Erleichterungen. Denn die Menüführung ist laut Fronius selbsterklärend und in über dreißig Sprachen verfügbar, die Bedienung von Touch-Display und Einstellrad selbst mit Handschuhen ist dabei problemlos möglich.

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Und die Funktion „RPI auto“ optimiert das Zündverhalten beim WIG-Schweißen. Angepasst an die unterschiedlichen Elektrodendurchmesser ermöglicht dieses Feature unabhängig von der Materialbeschaffenheit das schnelle und reproduzierbare Zünden, ohne dass die Zündparameter manuell angepasst werden müssen.

Möchten die Profis bei Ferrum.at etwa bestimmte Schweißparameter wiederholen, können sie „Jobs“ in der i-Wave anlegen und in der Folge bis zu 1.000 davon am Jobmaster-Brenner aufrufen. So entfällt das Hin- und Herlaufen zwischen Bauteil und Schweißgerät, sobald neue Parameter eingestellt werden müssen. Für immer wiederkehrende Jobs stellt die i-Wave Favoriten zur Verfügung, merkt Fronius an. Fünf davon kann man sich als sogenannte Easy Jobs am Brenner einrichten – ein schöner Komfortgewinn bei permanent wiederkehrenden Schweißaufgaben.

Je nach Job, erkennt die i-Wave auch selbst, wann das System für bestimmte Anwendungen von MIG auf WIG wechseln muss und umgekehrt. Selbstständig ändert i-Wave dabei die notwendigen Parametereinstellungen und senkt dabei den Hauptstrom für einen sauberen Nahtübergang langsam und kontrolliert ab. All diese Funktionen unterstützen die Schweißfachkräfte auf dem Weg zur gewünschten Schweißnahtqualität.

Mit smartem Schweißsystem und Erfahrung zum Erfolg

Sobald die Schweißfachkraft das Grundmaterial, den Zusatzwerkstoff, das Schutzgas, die Nahtform und die gewünschte Geschwindigkeit in die App eingebe, erhalte sie in Sekundenbruchteilen vernünftige Parameter für die nächste Schweißaufgabe. Diese überträgt man dann vom Mobiltelefon auf die i-Wave. Das funktioniert mit Bluetooth im Handumdrehen, wie betont wird. Sei das Schweißergebnis dennoch nicht zufriedenstellend, müsse man nur noch feinjustieren, wofür sich aber die Erfahrung der Experten auszahle. Die so gefundenen Parameter speichert man dann auch in der i-Wave, um sie bei Bedarf am Jobmaster-Brenner aufzurufen.

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